Stefano Gardel – Neon Desert

Stefano Gardel - Neon Desert

Stefano Gardel lässt in seiner Serie Neon Desert kalifornische Wüsten in einem surrealen Licht erscheinen. Mit Farbsättigung und Bildschärfe spielend, erzeugen Gardels Fotografien einen industriellen, metallischen Charakter. Das Resultat sind demzufolge weniger idyllische Naturaufnahme, als vielmehr bizarr anmutende Landschaften, in denen sich Blade Runner, auf der Suche nach etwas Abstand von Los Angeles, wiederfinden könnte.

Stefano Gardel - Neon Desert

Stefano Gardel - Neon Desert

Stefano Gardel - Neon Desert

Stefano Gardel - Neon Desert

Stefano Gardel - Neon Desert

(Bilder: Stefano GardelCC BY-NC-ND 4.0)

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Kunstgeschichte

Der Dozent und Filmemacher Cao Shu rast mit seinem experimentellen Kurzfilm in etwa einer Minute durch die Geschichte der Kunst. Während dieser Minute beobachtet der Film eine Person, die den alltäglichen Dingen des Lebens nachgeht. Das originelle dabei ist, dass jedes einzelne Bild in einer unterschiedlichen historischen Stilepoche der Malerei dargestellt wird. Funktioniert.

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AFTER — LIFE

Nydia Lilian – AFTER – LIFE

Unter dem Begriff Anthropozän wird eine geochronologische Epoche verstanden, in der der Mensch zu einem der wichtigsten Einflussfaktoren auf die biologischen, geologischen und atmosphärischen Prozesse auf der Erde geworden ist. Sieben Milliarden Menschen legen Monokulturen an, begradigen Flüsse, zerstören Wälder, verschmutzen Meere, nehmen Artensterben in Kauf. In der Bildserie AFTER — LIFE zeigt uns die Fotografin Nydia Lilian wie das Resultat aussehen könnte. Erschreckend schön.

Nydia Lilian – AFTER – LIFE

Nydia Lilian – AFTER – LIFE

Nydia Lilian – AFTER – LIFE

Nydia Lilian – AFTER – LIFE

Nydia Lilian – AFTER – LIFE

Nydia Lilian – AFTER – LIFE

Nydia Lilian – AFTER – LIFE

Nydia Lilian – AFTER – LIFE

Nydia Lilian – AFTER – LIFE

Nydia Lilian – AFTER – LIFE

Nydia Lilian – AFTER – LIFE

Nydia Lilian – AFTER – LIFE

(Bilder: Nydia LilianCC BY-NC-ND 4.0)

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Gustav Willeit – BIALA

Gustav Willeit – BIALA

Seitdem ich mal vor Andreas Gurskys großformatiger Aufnahme Paris-Montparnasse (1993, 180 x 350 cm) stand, habe ich ein Faible für Fassaden. Das Foto zeigt einen anonymen, mehrstöckigen Wohnblock im Pariser Quartier de Montparnasse und steht symbolisch für postindustrielle Metropolregionen. Die kalte und distanzierte Komposition des Künstlers vermittelt die Isolation und Trostlosigkeit, die Millionenstädte schnell mit sich bringen können. Analog hierzu kann Gustav Willeits Serie BIALA betrachtet werden. Der Fotograf zeigt einsame Menschen in der streng geometrischen Architektur der Großstadt. Sind die Gebäude eigentlich für die Bewohner geschaffen, wirken sie in Willeits Bildern doch fehl am Platz.

Gustav Willeit – BIALA

Gustav Willeit – BIALA

Gustav Willeit – BIALA

Gustav Willeit – BIALA

(Bilder: Gustav WilleitCC BY-NC-ND 4.0)

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Andreas Waldschütz – TRANSCENDENCE

Andreas Waldschütz – TRANSCENDENCE

Über ein bei Freunde von Freunden erschienenes Portrait, bin ich kürzlich auf den Fotografen Andreas Waldschütz aufmerksam geworden. Zumeist ein wenig unscharf, immer ein wenig surreal lösen seine Bilder eine eigenartige Faszination aus. Insbesondere die Serie TRANSCENDENCE birgt eine eigene Ästhetik in sich, die durchaus jenseits der normalen Sinneswahrnehmung verortet werden kann. Transzendent eben.

Andreas Waldschütz – TRANSCENDENCE

Andreas Waldschütz – TRANSCENDENCE

Andreas Waldschütz – TRANSCENDENCE

Andreas Waldschütz – TRANSCENDENCE

Andreas Waldschütz – TRANSCENDENCE

Andreas Waldschütz – TRANSCENDENCE

Andreas Waldschütz – TRANSCENDENCE

Andreas Waldschütz – TRANSCENDENCE

(Bilder: Andreas WaldschützCC BY-NC-ND 4.0)

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