Zimoun – Klangskulpturen

Zimoun – Klangskulpturen

Der Schweizer Künstler Zimoun schafft mittels alltäglicher Komponenten und industriellen Materialien originelle Klangskulpturen, die die Betrachterinnen und Betrachter in dreidimensionale, komplexe Soundwelten eintauchen lässt. Wenngleich sich die Art der Klangerzeuger in den einzelnen Installationen widerholt, so verhalten sich diese dennoch individuell und erzeugen im Zusammenspiel eine sich nie wiederholende Geräuschkulisse, die einen nahezu organischen Klangraum schafft, der die Akustik gleichermaßen visuell erfahrbar werden lässt. Der Komplexität von Bewegung und Klang steht dabei die Klarheit der Konstruktionen gegenüber, aus der die Ästhetik der Klangskulpturen letztlich hervorgeht. In einem Video stellt Zimoun eine Auswahl seiner Werke vor.

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Henri Prestes – Velvet Winter

Henri Prestes – Velvet Winter

Nächtelang, gerne bei widrigen Wetterbedingungen, streift der Fotograf Henri Prestes umher, um in der Isolation das bittersüße Gefühl der Einsamkeit einzufangen. Das Resultat lässt sich in seiner neusten Serie Velvet Winter betrachten. Mittels Mondschein und spärlich eingesetzten künstlichen Lichtquellen schafft Prestes unwirkliche Stimmungen in cineastischen Momentaufnahmen.

Henri Prestes – Velvet Winter
Henri Prestes – Velvet Winter
Henri Prestes – Velvet Winter
Henri Prestes – Velvet Winter
Henri Prestes – Velvet Winter
Henri Prestes – Velvet Winter
Henri Prestes – Velvet Winter
Henri Prestes – Velvet Winter
Henri Prestes – Velvet Winter

(Bilder: Henri PrestesCC BY-NC-ND 4.0)

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Deep Web

Deep Web
Foto: Ralph Larmann, Deep Web, CTM Festival 2016

Die multidimensionale audiovisuelle Raumskulptur Deep Web von Christopher Bauder und Robert Henke kehrt in das Kraftwerk Berlin zurück. Vom 12. Juli bis zum 23. August kann erneut die großformatige Lichtinstallation in der imposanten Industriearchitektur des Kraftwerks besucht werden. Mittels Lasern und motorisierten Kugeln zeichnet Lichtkünstler Christopher Bauder amorphe Skulpturen aus animierten Lichtlinien, welche in die musikalischen Kompositionen Robert Henkes eingebettet werden. Nach dem CTM Festival 2016 und der Fête des Lumières in Lyon im gleichen Jahr ist Deep Web nun zum dritten Mal für Besucherinnen und Besucher zugänglich.

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Zone

Zone

Am Freitag findet im Berghain die kollaborative Performance Zone statt, die durch Tanz, Musik und Live Visuals die Besucherinnen und Besucher in einen ekstatischen Zustand versetzen soll. Angelehnt ist die Performance an einem im Kreis praktizierten antiken, islamischen Tanz, welcher ritualistisch in Form von zirkulierenden repetitiven Bewegungen ausgeübt wird. Durch das Zusammenspiel von zwanzig Tänzerinnen und Tänzern, einem originellen Sounddesign von Dasha Rush und einer darauf abgestimmten Lichtinstallation sowie der dominanten Architektur des Berghains wird das Publikum, so der Plan, in einen spirituellen Geisteszustand versetzt. So weit, so gut. Auf der Seite von Zone gibt es weitere Informationen zu dem Projekt. Der Teaser vermittelt eine erste Idee.

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Sad Colours Of Ocean

Sad Colours Of Ocean

Laut einer Studie der Ellen MacArthur Foundation könnte im Jahr 2050 die Menge an Plastik im Meer die Menge der Fische übersteigen. Auch wenn sich diese These letztlich nicht beweisen lässt, da es keine exakten empirischen Daten darüber gibt, wie viel Kunststoffmüll und wie viele Fische aktuell tatsächlich in den Meeren schwimmen, sollte klar sein, dass mit über 10 Millionen Tonnen Plastikmüll, die jährlich in den Weltmeeren landen, etwas gehörig schiefläuft. Ebenso steht außer Frage, dass die Verschmutzung der Meere katastrophale Folgen für das Ökosystem mit sich bringen wird. Selbst der in einem entlegenen Teil des Pazifiks gelegene Marianengraben, mit etwa 11.000 Metern der tiefste Punkt des Ozeans, entgeht nicht der gravierenden Verschmutzung der Meere. Die russische Fotografin Julia Potato hat sich dem Thema mittels ihrer eigenen Mikroperspektive angenähert und in ihrer Serie Sad Colours Of Ocean Plastikteile abgelichtet, die sie an den Stränden Teneriffas aufgefunden hat – schaudererregend schick.

Sad Colours Of Ocean
Sad Colours Of Ocean
Sad Colours Of Ocean
Sad Colours Of Ocean
Sad Colours Of Ocean
Sad Colours Of Ocean
Sad Colours Of Ocean

(Bilder: Julia PotatoCC BY-NC-ND 4.0)

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Nya

Nya

Ein paar schicke, meditative Bilder zum Wochenanfang. Der Filmemacher Luke Paige hat in seinem Kurzfilm Nya, dessen Titel auf das äthiopische Model Nya Gatbel zurückgeht, die Ästhetik und Ruhe der isländischen Landschaft eingefangen.

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