Elizaveta Porodina – The Witch

Elizaveta Porodina – The Witch

Die in Moskau geborene und aktuell in München lebende Fotografin Elizaveta Porodina ist in den letzten Jahren neben ihrer Modefotografien für Louis Vuitton, Madame, Vogue und eine Reihe an weiteren Hochglanzmagazinen insbesondere durch ihre freien Arbeiten aufgefallen. Elizaveta Porodinas Portraits haftet etwas Unwirkliches an und offenbaren nicht selten eine Zerrissenheit, die Platz für Mehrdeutigkeit und Fantasie schafft. Diese Motive spiegeln sich auch in der neuen Serie The Witch wider.

Elizaveta Porodina – The Witch

Elizaveta Porodina – The Witch

Elizaveta Porodina – The Witch

Elizaveta Porodina – The Witch

Elizaveta Porodina – The Witch

Elizaveta Porodina – The Witch

Elizaveta Porodina – The Witch

Elizaveta Porodina – The Witch

(Bilder: Elizaveta PorodinaCC BY-NC-ND 4.0)

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Die Irrfahrten des Meese

Die Irrfahrten des Meese

In der Münchner Pinakothek der Moderne kann noch bis zum dritten März eine imposante Werkschau von Jonathan Meese bewundert werden. Einen kleinen Einblick in sein intensives Schaffen, welches nach wie vor ganz im Zeichen der Diktatur der Kunst steht, gibt der Berliner Künstler einmal mehr in Form einer Video-Performance. Kompromisslos wie immer schreitet Meese, begleitet von seiner Mutter, durch seine Ausstellung, begutachtet seine Werke und erläutert seine Erkenntnisse. Kunst ist immer das, was übrig bleibt.

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Looking for Picasso

Looking for Picasso

Noch bis zum 22. Dezember steht das Portrait Looking for Picasso in der arte Mediathek zur Verfügung. Während der Film Picasso beim Malen, Spielen, Reden sowie Rauchen zeigt, entwickelt sich ein intimer Einblick in die Biographie, das Schaffen und die unkonventionelle, bewegte Lebensart eines der größten Künstlergenies des 20. Jahrhunderts.

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Cody Ellingham – Cyberpunk Cities

Cody Ellingham – Cyberpunk Cities

Für seine Serien Derive und Danchi Dreams schweift Cody Ellingham nach Anbruch der Dunkelheit durch asiatische Megacities wie Tokyo und Shanghai und hält im Neonlicht die fortlaufende Transformation der urbanen Räume fest. Die Fotografien zeigen Städte, die sich zwischen Vergangenheit und Zukunft, Tradition und Hightech sowie Licht und Schatten bewegen und allmählich im Zeitalter des Cyberpunks angekommen zu sein scheinen.

Cody Ellingham – Cyberpunk Cities

Cody Ellingham – Cyberpunk Cities

Cody Ellingham – Cyberpunk Cities

Cody Ellingham – Cyberpunk Cities

Cody Ellingham – Cyberpunk Cities

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Cody Ellingham – Cyberpunk Cities

Cody Ellingham – Cyberpunk Cities

Cody Ellingham – Cyberpunk Cities

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Cody Ellingham – Cyberpunk Cities

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Cody Ellingham – Cyberpunk Cities

Cody Ellingham – Cyberpunk Cities

Cody Ellingham – Cyberpunk Cities

(Bilder: Cody EllinghamCC BY-NC-ND 4.0)

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The Art of Museums

Francisco de Goya – The Art of Museums
Francisco de Goya, Saturn verschlingt eines seiner Kinder, Serie „pinturas negras“, 1819 – 1823, Öl auf Leinwand, 146 × 83 cm, Museo del Prado in Madrid via Wikimedia Commons

Für die neue Dokumentationsreihe The Art of Museums besucht arte acht bedeutende Museen aus acht Ländern und zeigt, Museen sind mehr als bloße Aufbewahrungsstätten für Artefakte und Kunst. In jeder der acht Folgen übernimmt eine bekannte Persönlichkeit die Rolle des Museumsführers und stellt das Museum sowie die dort ausgestellten Lieblingswerke vor. Vivienne Westwood begleitet die Zuschauer durch das Kunsthistorische Museum Wien, die Choreografin Sasha Waltz präsentiert das Musée d’Orsay in Paris, der Fotograf Erwin Olaf stellt das Amsterdamer Rijksmuseum vor, Julie Mehretu besichtigt das Solomon R. Guggenheim Museum in New York, der Schriftsteller Karl Ove Knausgård nimmt uns mit ins Munch Museum in Oslo, Wolfgang Joop zeigt die Uffizien in Florenz und Katharina Grosse folgen wir in die Alte Nationalgalerie in Berlin. Den Anfang macht jedoch die Opernsängerin und mehrfache Grammy-Gewinnerin Joyce DiDonato, die uns durch das Museo del Prado in Madrid führt und sich mit Goyas pinturas negras sowie dem Garten der Lüste von Hieronymus Bosch auseinandersetzt. Neben den bedeutenden Werken des Prados wird auch auf die Geschichte und die kulturelle Bedeutung des bald 200 Jahre alten Museums eingegangen.

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Thibaud Poirier – Residensity

Thibaud Poirier – Residensity

Wie bereits einmal erwähnt, habe ich, seitdem ich vor Andreas Gurskys großformatiger Aufnahme Paris-Montparnasse (1993, 180 x 350 cm) stand, ein Faible für Fassaden. Der anonyme Wohnblock im Pariser Quartier de Montparnasse schafft im ersten Moment ein Gefühl von Distanz und Isolation, die modernen Metropolregionen zuweilen zu eigen ist. Bei näherer Betrachtung jedoch sind Personen, Mobiliare und Handlungen hinter den Fensterscheiben zu erkennen, so dass das zunächst sterile Foto an Lebendigkeit gewinnt. Hinter jedem der Fenster lauert eine eigene Biographie, mit all den Facetten die ein Leben zu bieten hat. Diese Erkenntnis steckt auch in Thibaud Poiriers Fotografien aus der Serie Residensity. Zeigen die Bilder zunächst eine leblose, ornamentale Struktur, verbirgt sich hinter der Fassade doch das Leben.

Thibaud Poirier – Residensity

Thibaud Poirier – Residensity

Thibaud Poirier – Residensity

Thibaud Poirier – Residensity

Thibaud Poirier – Residensity

Thibaud Poirier – Residensity

Thibaud Poirier – Residensity

Thibaud Poirier – Residensity

Thibaud Poirier – Residensity

Thibaud Poirier – Residensity

(Bilder: Thibaud PoirierCC BY-NC-ND 4.0)

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Orbital Reflector

Orbital Reflector

Geht es nach dem amerikanischen Künstler Trevor Paglen und dem Nevada Museum of Art soll noch im November die erste Kunstskulptur in den Erdorbit geschossen werden. Im Gegensatz zu den etwa 1800 anderen aktiven Satelliten, die aktuell um die Erde Kreisen, würde die Skulptur keinen weiteren Zweck erfüllen, als von der Erde aus gesehen zu werden. Wenngleich bereits einige andere Satelliten im Nachthimmel zu erkennen sind, wie etwa die wenige Sekunden andauernden Sonnenreflexionen der Iridium-Satelliten, wäre der Orbital Reflector das erste Kunstobjekt im Erdorbit, welches von der Erde aus betrachtet werden könnte. Geplant ist, mit einer Falcon-9-Rakete einen sogenannten Cubesat in 575 Kilometern Höhe zu bringen und an diesem neben vier kleinen Solarpaneelen auch einen Ballon aus einer spiegelnden Polyesterfolie zu montieren. In der Umlaufbahn angekommen, soll die Folie ausgeklappt werden, um eine etwa 30 Meter lange und wenige Meter breite Skulptur in Form eines Diamanten einzunehmen, die das Sonnenlicht reflektiert und den Orbital Reflector wie einen bewegenden Stern am Nachthimmel erscheinen lässt.

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