Dj Raph – Ikondera

Dj Raph – Ikondera

Der aus Nairobi stammende Dj Raph gilt als eine zentrale Figur der elektronischen Musikszene Kenias. Nun erscheint nächsten Monat auf dem Berliner Label Noland sein Debütalbum Sacred Groves. Der Sound des Albums geht aus einem originellen Mix zeitloser Aufnahmen ethnographischer Field Recordings und futuristischer Bassmusik hervor. Einen ersten Vorgeschmack liefert der Track Ikondera, der Hutu-Hochzeitsgesang, ohne jeglichen Kitsch, mit synthetischem Sounddesign vereint. Immer wieder verblüffend, wie es elektronische Musik afrikanischer Künstler vermag, ganz neue Türen aufzustoßen.

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TWINS – That Which Is Not Said

TWINS – That Which Is Not Said

Am 4. Mai erscheint TWINS neues Album mit dem Titel That Which Is Not Said, aus dem sich auch das Akronym des Künstlers bildet. Auf der Platte erwarten uns acht Stücke, deren Klang von unterschiedlichen musikalischen Einflüssen geprägt ist. Von Post-Punk über Electro, EBM und Acid bis hin zu Synthpop versteht es TWINS, Grenzen geschickt verschwimmen zu lassen. Das Resultat ist nicht selten ein origineller, melancholischer Sound, wie er auch in dem Video zur ersten Single Stuck zu hören ist. Ideal für einen verkaterten Sonntag.

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Territoire – Exil

Territoire – Exil

Olivier Arson wohnt eine rastlose Leidenschaft inne, die der Ausgangspunkt verschiedenster Projekte darstellt. Als Produzent und Komponist schreibt er Musik für Filme, Serien, Performances und das Theater. Seine persönlichen Visionen jedoch setzt er kompromisslos unter dem Pseudonym Territoire um. Das heute veröffentlichte Video zu seinem Werk Exil, zeugt von seinem radikalen Ansatz. Der düstere und industrielle Sound wird von brillanten sowie beklemmenden Bildern untermalt. Die visuelle Umsetzung stammt von dem spanischen Filmkollektiv BRBR und zeigt die Flucht aus einer dystopischen Umgebung. Bilder und Sound lassen dabei eine Menge Platz für Interpretationen. Das dazugehörige Album Alix wird am 13. April erscheinen. Ich bin gespannt.

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Punks Not Dead

Punks Not Dead

Kultur unterliegt einem stetigen Wandel. Gleichermaßen wie sich soziale Normen, Sprachen oder Kleidungsstile transformieren, erfindet sich auch Musik regelmäßig neu. Aus bestehenden musikalischen Strömungen werden einzelnen Elemente herausgelöst, mit anderen Musikstilen vermischt oder gänzlich neu definiert. Ein Projekt, das dies wunderbar vor Augen führt, ist die Musicmap von Kwinten Crauwels. In einem spannenden historischen Abriss sucht nun Resident Advisor die Wurzeln der elektronischen Musik im Punk.

„In most people’s minds, the roots of dance music seem pretty clear. Disco gave rise to house music and the art of club DJing. Reggae gave us soundsystem culture, and its musical DNA seeped into genres like jungle and dubstep. And sampling, a staple practice in club music, can be traced back to hip-hop. But is this the full story? In this video, we explore an overlooked link between punk rock and dance music, one that we’re still seeing the effects of to this day.”

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