Nachdem Djedjotronic erst im September mit R.U.R sein Debütalbum auf Boysnoize Records veröffentlicht hat, folgen mit der Cruising EP nun vier weitere Tracks, deren analoge Kicks und Basslines nahtlos am dystopischen Zeitgeist von R.U.R anknüpfen. Fabelhafter Electro!
Nach Fukk Sleep und Sundress veröffentlicht A$AP Rocky mit Gunz N Butter das nächste bildgewaltige Video aus seinem aktuellen Album Testing. Das von James Mackel konzipierte Video erscheint wie ein Kaleidoskop einer überdrehten amerikanischen Gesellschaft und erinnert an Godfrey Reggios Experimentalfilm Koyaanisqatsi, was mit „Leben im Ungleichgewicht“ übersetzt werden kann. In einer zusammenhangslosen Bildabfolge werden dem Zuschauer die schonungslose Verwertung von Menschen und Tier, eine pathologische Vernarrtheit in Waffen, Rassismus sowie psychische und physische Grenzüberschreitungen dargeboten, die unweigerlich die Assoziation aufkommen lassen, dass da etwas nicht ganz in Ordnung sein könnte.
Nachdem das französische Musikkollektiv Cercle bereits Stephan Bodzin die Möglichkeit gegeben hat, in knapp 3.000 Metern Höhe auf dem Schweizer Berg Schilthorn zu spielen und kürzlich der Eiffelturm für ein Set von Nina Kraviz übernommen wurde, waren nun Mind Against an der Reihe, an einer nicht ganz gewöhnlichen Lokalität die Menschen zum Tanzen zu bringen. Ort des Schauspiels war das gläserne Foyer im Musée des Confluences in Lyon, in dem Mind Against ein knapp zweistündiges tiefes, hypnotisierendes Set gespielt haben.
Zur Einstimmung aufs Wochenende ein Track der Lust auf Tanzfläche macht. Die beiden südafrikanischen Produzentengrößen DJ Maphorisa und DJ Raybel haben sich Moonchild Sanelly, Zulu Mkhathini sowie K.O. geschnappt und mit Gqom, Kwaito und African House allerart südafrikanische Musikstile virtuos verschmelzen lassen. iWalk Ye Phara!
Über einen Studiobesuch des FACT Magazines bin ich auf das schwedische Pop-Duo Flora gestoßen. Jonas Rönnberg, auch bekannt als Varg, und die Sängerin AnnaMelina produzieren zusammen einen verträumten, melancholischen Sound, der sich fabelhaft in die Playlist eines verkaterten Herbstsonntags einfügt.
Afropunk steht für eine globale, multikulturelle, progressive, freie und kreative Gesellschaft. Diese Werte kommen nicht nur in den Publikationen zum Vorschein, sondern sollen auch im Rahmen der selbst organisierten Feste gelebt werden. Anlässlich ihres Festes in Johannesburg, veröffentlichte Afropunk einen Mix im Zeichen des Widerstandes gegen die Kräfte, die kein Interesse an einer globalen, multikulturellen, progressiven, freien und kreativen Gesellschaft haben. Zu hören in dem Mix sind unter anderem Moonchild Sanelly, Faka, Public Enemy und Flying Lotus.
In der ersten Single One Job aus ihrem kommenden Debütalbum Tea Turns to Wine verschafft sich die in Los Angeles lebende Musikerin TeaMarrr Luft. Zu treibenden Beats und poppigen Bildern des Schauspielers und Regisseurs James Bland stellt TeaMarrr unverblümt fest: Hell hath no fury like a woman scorned.
„Dry your eyes, the fuck you cryin’ for? Where’s your spine? You ain’t got that no more? The dick is fire. That’s what I signed up for, but after all this time you’re so damn insecure. You only had one job nigga. Da fuck?!?“