Set zum Freitag #415 – Moon Patrol

Set zum Freitag #415 – Moon Patrol
Bild: © Kássia Melo

Das aus Brooklyn stammende Duo Irina Kotik und Gilles Wasserman, gemeinsam auch unter dem Projektnamen Moon Patrol bekannt, haben für eine Episode des Crescent Textures Podcast einen Mix aufgenommen, der sich über zwei Stunde peu à peu entfaltet. Einleitend mit minimalistischen, atmosphärischen Klängen, steigert sich der Mix allmählich zu tiefen, technoiden Klängen, dir ihre intensive Wirkung nicht verfehlen.

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Low End Activist – Airdrop II

Low End Activist – Airdrop II

Jamie Russell, auch bekannt als Low End Activist, hat mit Airdrop II ein neues Album veröffentlicht, das es fabelhaft vermag die raue wie obskure Eigenart der britischen Clubmusik zu offenbaren. Mit Einflüssen von Dub über Grime und Hardcore bis hin zu Drum & Bass schafft der Musiker seinen eigenen Klangkosmos, basierend auf schweren Basslines und fragmentierten Rhythmen. Die rohe Härte des Klangs, die hier und da durch eine subtile melancholische Atmosphäre ergänzt wird, kann als Spiegel des oftmals schwierigen Alltags urbaner Milieus in Großbritannien, insbesondere in Folge von Thatchers Sparpolitik, verstanden werden. Es sind politische, gesellschaftliche sowie persönliche Phänomene und Erfahrungen, die sich in unerbittlicher, beklemmender sowie zerbrechlicher Musik dunkel reflektieren.

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Set zum Freitag #414 – Isabel Soto

Set zum Freitag #414 – Isabel Soto
Bild: © Kseniya Kopna

Die in Venezuela geborene und aktuell in Berlin lebende DJ und Produzentin Isabel Soto hat für die von Claudio PRC gegründete Plattform für Kunst und Klangforschung 012 einen einstündigen Mix aufgenommen, der uns tief in der Klangwelt der Künstlerin eintauchen lässt. Versiert lässt Isabel Soto tiefe Rhythmen mit abstrakte Soundskulpturen verschmelzen und kreiert auf diese Weise einen gleichermaßen kraftvollen wie hypnotisierenden Mix, der fabelhaft für den Start ins Wochenende geeigent ist.

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Deaf Center – Lucy´s Dream

Deaf Center – Lucy´s Dream

Das aus Erik K. Skodvin und Otto A. Totland bestehende Duo Deaf Center hat mit Lucy´s Dream ein Werk veröffentlicht, dass die Grenzen experimenteller, elektronsicher Musik und klassischer Musik nahtlos verschwimmen lässt. Die Werke der beiden Klangkünstler haben stets eine mystische, gar gespenstische sowie zutiefst intime Aura. Vor nunmehr zwanzig Jahren erschien mit Pale Ravine ein Album, dass bereits diese dichte, intensive Stimmung in sich getragen hat. Bei der Produktion von Pale Ravine sind eine Reihe an Samples und Feldaufnahmen entstanden, die damals nicht genutzt wurden. Nun, zwanzig Jahre später, erscheint mit Lucy´s Dream eine EP, die nicht nur die damals nicht verwendeten Samples und Feldaufnahmen in sich trägt, sondern ebenso die gleiche tiefe Atmosphäre offenbart. Fabelhafte, schöne Musik.

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Set zum Freitag #413 – Iwamaki

Set zum Freitag #413 – Iwamaki
Bild: © Evie Shaffer

Die multidisziplinäre japanische Künstlerin Makiko Iwaki, auch bekannt als Iwamaki, hat für OMM Transmission einen einstündigen Mix kreiert, der mittels komplexer Texturen und atmosphärischen Klängen zum konzentrierten Zuhören einlädt. Mit feinfühliger Kunstfertigkeit lässt Iwamaki dabei subtile sowie mystische musikalische Elemente zu einem Ganzen verschmelzen und kreiert auf diese Weise ein intensives Hörerlebnis, in das es sich restlos verlieren lässt.

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Setaoc Mass – Static Rush

Setaoc Mass – Static Rush

Mit Static Rush veröffentlicht der DJ und Produzent Setaoc Mass eine neue EP, die seriösen sowie dystopischen Techno offenbart. Mittels treibenden Synthlines, Kicks und Percussions sowie improvisierten Klangelementen kreiert Setaoc Mass dynamische, wirkungsvolle Tracks, die in jedem Club funktionieren dürften. An dieser Stelle der Eröffnungstrack The Sky Above.

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Set zum Freitag #412 – Azu Tiwaline

Set zum Freitag #412 – Azu Tiwaline
Bild: © Andre Moura

Azu Tiwaline, die es mit ihren Klängen vermag, die Weiten der El Djerid-Wüste heraufzubeschwören hat für den Podcast des Orb Magazins einen originellen Mix kreiert, der auf saharanischen Rhythmen und technoiden Elementen basiert. Der Mix ist eine Reise in eine introspektive, cineastische Klangwelt, in der der Rhythmus der Stille ebenso präsent ist wie der der Musik. Das Set verzichtet dabei auf technische Raffinesse und setzt vielmehr auf die atmosphärische Wirkung, indem es die Hörerinnen und Hörer in eine Dimension führt, in der Erinnerung und Raum ebenso stark wie der Klang wirken. Tiwaline beschreibt ihre Musik als ein Fenster zu einer anderen Seite ihrer kreativen Welt – eine, die in der Ruhe der Töne und der Weite des Raumes ihre volle Intensität entfaltet. Der einstündige Mix bietet einen intimen Einblick in die Gedankengänge und Inspirationsquellen einer Künstlerin, deren Werk sich ständig zwischen kosmischer Weite und erdverbundener Pulsation bewegt.

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