François J. Bonnet & Stephen O’Malley – Cylene Suisse Redux

François J. Bonnet & Stephen O’Malley – Cylene Suisse Redux

Auf ihrem gemeinsamen Album Cylene, das im April 2019 erschienen ist, haben François J. Bonnet, auch bekannt als Kassel Jaeger, und Stephen O’Malley dunkle, klaustrophobische Klangkonstruktionen kreiert, die nun für ihr neues Projekt Cylene Suisse Redux als Ausgangsmaterial gedient haben. Unterstützung bekamen François J. Bonnet und Stephen O’Malley dabei von Jim O’Rourke und Ryōji Ikeda, die die Klangquellen versiert verdichteten und zwei jeweils achtzehn Minuten lange Kompositionen erschaffen haben, die wie zeitlos im Raum schwebende Klangflächen erscheinen. An dieser Stelle ein Exzerpt aus den Neuinterpretationen.

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Tresor 30

Tresor 30

Der Tresor feiert in diesem Jahr sein 30-jähriges Jubiläum und nimmt dies zum Anlass mit Tresor 30 eine Compilation zu veröffentlichen, die die Clubgeschichte und die damit verknüpften Innovationen der elektronischen Musik sowie die Detroit-Berlin Connection widerspiegelt. So werden auf der Compilation 52 Tracks zu finden sein, die unter anderem von Künstlerinnen und Künstlern wie Jeff Mills, Juan Atkins, Robert Hood, Drexciya, Terrence Dixon, Porter Ricks, Helena Hauff, Afrodeutsche, DJ Minx, FJAAK, Donato Dozzy und Moritz von Oswald stammen. Der Track Transmutation von Huey Mnemonic macht den Anfang. Am ersten Oktober wird dann die Compilation veröffentlicht, die auch in einem limitierten Vinyl Boxset zu haben ist. 

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Set zum Freitag #174 – Jana Sleep

Set zum Freitag #174 – Jana Sleep

Die schwedische Produzentin Jana Sleep hat für The Memoir einen fabelhaften Mix kreiert, der auf hypnotischen sowie tiefem Sounddesign basiert und erst im Laufe der Zeit auf Drums zurückgreift und ein wenig technoider wird. The Memoir Podcast wird von dem Hypnus Records Gründer Michel Iseneld kuratiert, der es vermag monatlich versierte Künstlerinnen und Künstler einzuladen, die ausschließlich selbst produziertes Material präsentieren. So spielt auch Jana Sleep in den knapp eineinhalb Stunden ausschließlich ihre eigenen Titel und lässt uns auf diese Weise nachhaltig in ihre Klangwelt eintauchen.

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Monominded – Observer

Monominded – Observer

Mit Observer wird der in Rotterdam lebende Produzent Monominded am Freitag sein Debütalbum auf Laib Und Seele Records veröffentlichen. Die Tracks des niederländischen Künstlers basieren auf einem anlogen Modularsystem, das Monominded dazu nutzt, um treibenden sowie atmosphärischen Techno zu produzieren. Das Groove Magazin hat als Trackpremiere den Titel And Off… veröffentlicht, der eine erste Idee von der LP gibt.

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Set zum Freitag #173 – DJ Okapi

Set zum Freitag #173 – DJ Okapi

Angefangen hat alles mit einem Blog auf dem DJ Okapi seit 2009 südafrikanische Musik aus den 80er und frühen 90er Jahren präsentierte. Von Bubblegum und Kwaito über Jazz und Disco bis hin zu traditioneller Musik hat sich DJ Okapi dem musikalischen Erbe des Landes angenommen und kuratiert in seinen DJ Sets sowie auf zahlreichen Compilations immer wieder nahezu vergessene Perlen aus dieser Zeit. Aus dem Blog ist mit Afrosynth Records inzwischen ein in Johannesburg ansässiger Plattenladen entstanden. Geöffnet wurde Afrosynth Records 2016 und ein Jahr später wurde unter dem gleichen Namen auch ein Label gegründet. Für Kiosk Radio hat DJ Okapi nun einen neuen Mix aufgenommen, der auf fabelhafte Weise in den Afrosynth Soundkosmos einführt.

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Meese X Hell – Hab keine Angst, hab keine Angst, ich bin deine Angst

Meese X Hell – Hab keine Angst, hab keine Angst, ich bin deine Angst

Nachdem Jonathan Meese bereits für DJ Hells letzte Veröffentlichung House Music Box das Albumcover kreiert hat, haben sich die beiden Künstler nun auch musikalisch zusammengefunden. Auf Hab keine Angst, hab keine Angst, ich bin deine Angst sind neun Songs zu finden, für die Hell die Kompositionen und Arrangements geschaffen hat, die Meese dazu nutzt auf vielfältige Weise die Diktatur der Kunst zu postulieren. Neben dem Gegenwartskünstler selbst war bei den insgesamt drei Studiosessions auch Meeses 91-jährige Mutter Brigitte anwesend, die auf den Titeln Erzliebe, Power of Love sowie Liebestun mit ihren Texten und ihrer Stimme der LP Romantik und Feingefühl verleiht. So bringt es Mutter Meese in der Ballade Erzliebe auf den Punkt: „Liebe ist ein Rohstoff für das Leben. Um Liebe geht es, immer und überall“. Ansonsten lassen die Lieder von Punk über Neue Deutsche Welle und Techno bis hin zu Kraftwerk und DAF unterschiedliche Einflüsse verschmelzen. Erschienen ist Hab keine Angst, hab keine Angst, ich bin deine Angst auf Daniel Richters Label Buback Tonträger und zudem hat Richter auch das Albumcover gestaltet. Zu der Single Dr No gibt es bereits die passenden Visualisierungen.

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Fronte Violeta – Patch Notes

Fronte Violeta – Patch Notes

Anelena Toku und Carla Boregas bilden zusammen das Duo Fronte Violeta, unter dessen Pseudonym sie in unterschiedlichen Umgebungen mit elektronischen Klängen experimentieren. So zuletzt auch für die Patch Notes Serie des FACT Magazines. Mittels Synthesizer, Sampler und Effektgeräten haben Fronte Violeta auf einem Dach der brasilianischen Metropole São Paulo ein Live Set improvisiert, das nicht nur ansprechende Soundscapes bereithält, sondern auch mit schicken Bildern festgehalten wurde.

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