
Im Rahmen einer Fotosession der Mode- und Portraitfotografin Whitney Hayes entstand ein wunderbar mit Licht und Schatten spielender Kurzfilm. Die sinnlichen Aufnahmen stammen von Stephanie Dimiskovski.

Im Rahmen einer Fotosession der Mode- und Portraitfotografin Whitney Hayes entstand ein wunderbar mit Licht und Schatten spielender Kurzfilm. Die sinnlichen Aufnahmen stammen von Stephanie Dimiskovski.

Eines der Highlights auf dem diesjährigen CTM Festival war die audiovisuelle Live-Performance SKALAR des Lichtkünstlers Christopher Bauder und Produzenten Kangding Ray. In der imposanten Industriehalle des Kraftwerks Berlin schuf Christopher Bauder eine großformatige immersive Lichtinstallation, die in Kombination mit Kangding Rays außergewöhnlichen Sounddesign vermochte an psychedelischen Grenzen zu kratzten. Die Vinyl Factory veröffentlichte nun einen knapp dreiminütigen Kurzfilm, in dem Christopher Bauder zu Wort kommt und einige Impressionen der Lichtinstallation aus dem Kraftwerk zu sehen sind.
Die Afterlife Voyage Podcast-Reihe feiert mit ihrer zehnten Episode ein kleines Jubiläum. Zu hören gibt es eine Stunde unveröffentlichtes Material des schottischen Produzenten Aether, der uns mit hypnotischen Sequenzen und melancholischen Synths tief in seine musikalische Gedankenwelt entführt.

Vom 30. Mai bis zum 2. Juni findet im HAU das Festival Detroit – Berlin: One Circle statt. Im Rahmen unterschiedlichster Veranstaltungen soll während der vier Tage der intensiven Beziehung der beiden Städte auf den Grund gegangen werden. „Immer wieder abgeschrieben und gleichzeitig symbolisch überfrachtet“, wie es im Einführungstext zum Festival heißt, assoziieren Detroit und Berlin spontan Bilder brach liegender Zivilisationsruinen. Doch es waren eben jene Ruinen, die zu dem Soundtrack der beiden Großstädte inspirierten. Entwickelte sich Detroit zu Begin des 20. Jahrhunderts zu einer der bedeutendsten Industriestädte der Welt, setze schnell nach dem zweiten Weltkrieg Ernüchterung ein. Eine rasant voranschreitende Deindustrialisierung, gepaart mit grassierender Arbeitslosigkeit und schwerwiegenden „Race Riots“ in Folge rassistisch motivierter Polizeigewalt führten zu einem beispiellosen Niedergang der einstigen Metropole. Innerhalb von einem halben Jahrhundert verlor Detroit fast eine Million Menschen und damit die Hälfte seiner Bevölkerung. Weite Teile der Innenstadt sind verwaist, ganze Straßenzüge verlassen. In die leerstehenden Gebäude sickerte Wasser ein, der Frost sprengte Risse in Wände und Säulen, Fenster zerbrachen. Aus dieser Konstellation heraus resultierte in den 1980er-Jahren das Motiv für einen neuen Musikstil. Techno reflektiere die dystopische Stimmung der Stadt und schaffte zugleich einen progressiven Gegenentwurf. Die Kicks und Bässe aus den Ruinen Detroits schwappten alsbald in die Ruinen Berlins. Nach dem Fall der Mauer bot die Stadt reichlich urbane Freiräume, die von neuen Clubs wie Bunker oder Tresor besetzt wurden. Diese historische sowie mehrdimensionale Verbundenheit zwischen Detroit und Berlin soll im Fokus des Festivals stehen.

Diskussionen, Filme, Installationen, Performances und Musik schaffen den Rahmen für die Auseinandersetzung mit kulturellen, künstlerischeren und städtepolitischen Phänomenen. Geplant sind eine Clubnacht im Tresor, ein Model 500 Konzert, ein Gespräch mit Mike Banks, Mark Ernestus und Dimitri Hegemann und zahlreiche weitere Veranstaltungen. In der Broschüre zum Festival findet sich das gesamte Programm sowie weitere Informationen. Zur Einstimmung gibt’s an dieser Stelle schonmal ein DJ Set der Detroiter Techno-Legende Juan Atkins.

Mit der Virtual Cloud Dimension EP steht die zweite Veröffentlichung des Berliner Labels Atmophile Electronics an. Die Kollaboration von Naty Seres und Bensen verspricht drei Tracks hypnotischen, treibenden Techno. Zudem wird es auf der EP einen Remix von Matrixxman geben, der sich bereits auf Soundcloud streamen lässt.
Die EP erscheint in voller Länge am 1. Juni. Bereits jetzt kann in die einzelnen Stücke reingehört werden.
Im Rahmen einer True Music Kenya Session des Boiler Rooms spielte die aus Nairobi stammende Coco Em einen bunten African House Mix. Der ideale Soundtrack für fidele Frühlingsnächte.

Der italienische Fotograf Giacomo Infantino zeigt in seiner Serie Unreal Bilder, die zwischen Realität und Fiktion schweben. Sowohl die Motive als auch die mitunter experimentelle Belichtung verleihen den Aufnahmen einen ästhetischen Hauch von Unwirklichkeit – subtil und reizvoll.







(Bilder: Giacomo Infantino • CC BY-NC-ND 4.0)