Fine Art Restoration

Fine Art Restoration

Kunstrestauration ist ein ziemlich beeindruckendes Handwerk. Wie viel Geschick, Expertise, Sorgfältigkeit und Geduld notwendig ist, zeigt eine kurzweilige Dokumentation über die Restaurierung eines Gemäldes der italienischen Künstlerin Emma Gaggiotti. Die Restauration wird von Julian Baumgartner durchgeführt. Sein Vater R. Agass Baumgartner gründete 1978 Baumgartner Fine Art Restoration, heute das älteste Restaurationsstudio Chicagos. Die Geschäfte wurden inzwischen von seinem Sohn übernommen und wie die Dokumentation zeigt, ist es ein großes Vergnügen, ihm bei seiner Arbeit zuzuschauen.

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Gaspar Noé – Climax

Gaspar Noé – Climax

Nach seinen radikalen und höchst umstrittenen Werken Menschenfeind und Irreversibel sowie seinem zuletzt erschienen Film Love kehrt der französische Filmemacher Gaspar Noé nun auf die Leinwand zurück. Nachdem Love weniger überzeugen konnte, scheint Noé mit seinem neuesten Film Climax wieder an die Kompromisslosigkeit früherer Werke anzuknüpfen. Climax erzählt die Geschichte von 24 jungen Tänzerinnen und Tänzern, die sich in einen abgelegenen Saal zurückziehen, um gemeinsam die bevorstehende USA-Tournee zu feiern. Mit der Zeit kippt jedoch die Stimmung. Die Atmosphäre wird gereizt, die Kommunikation schwieriger, Interaktionen zunehmend angespannter. Schließlich steht der Verdacht im Raum, dass der Sangria mit LSD gepanscht wurde. Es folgt ein pulsierender filmischer Exzess, der im kollektiven Rausch mündet, Paranoia, Aggression, Geilheit und Entgrenzung freisetzt. Der bereits auf den diesjährigen Filmfestspielen von Cannes prämierte Film startet im Dezember in den deutschen Kinos. Die Trailer geben einen ersten Vorgeschmack.

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Shiraz & Daryan – They Call It

Shiraz & Daryan – They Call It
Iran, Hormozgan – Near Anguran, 27°16’59.61″N 55°50’50.65″E

Das Künstlerduo Shiraz & Daryan arbeitet nun seit sieben Jahren zusammen und schafft gemeinsam die unterschiedlichsten multidisziplinären Werke. Für ihre Serie They Call It wurden via Google Earth Bilder unseres Planeten erfasst und so aufbereitet, dass die durch die Atmosphäre verursachten Unschärfen retuschiert wurden. Das Ergebnis sind abstrakte Impressionen der einmaligen Ästhetik unserer Erde.

Shiraz & Daryan – They Call It
Iran, Semnan – Near Rahanjan, 36°14’7.97″N 54°52’14.77″E
Shiraz & Daryan – They Call It
Iran, Yazd – II, 31° 1’12.66″N 54°28’44.28″E
Shiraz & Daryan – They Call It
Iran, South Khorasan – Amrutak, 33°18’15.07″N 60° 7’27.01″E
Shiraz & Daryan – They Call It
Iran, Yazd – Rafsanjan, 31° 1’24.73″N 54°55’13.48″E
Shiraz & Daryan – They Call It
Iran, Yazd – Rafsanjan – II, 30°58’28.08″N 54°54’42.59″E
Shiraz & Daryan – They Call It
Iran, Semnan – Garmsar, 34°58’9.44″N 52°47’42.03″E
Shiraz & Daryan – They Call It
Iran, Kurdistan, 35°32’56.56″N 47°50’54.26″E
Shiraz & Daryan – They Call It
Iran, Isfahan – Mobarakeh Steel Complex, 32°14’50.82″N 51°25’6.91″E
Shiraz & Daryan – They Call It
Iceland, 14, 64°34’2.83″N 21°50’1.60″W
Shiraz & Daryan – They Call It
Iceland, 23, 65°38’57.07″N 18°46’26.94″W
Shiraz & Daryan – They Call It
Iceland, 37, 64°46’59.21″N 16°43’56.57″W
Shiraz & Daryan – They Call It
Iceland, 01, 63°29’50.10″N 18°52’40.48″W
Shiraz & Daryan – They Call It
Iceland, 30, 65°44’6.75″N 15°48’44.98″W
Shiraz & Daryan – They Call It
Namibia, 82, 25°52’11.26″S 17°46’56.64″E
Shiraz & Daryan – They Call It
Namibia, 70, 24°42’32.10″S 15°26’28.50″E
Shiraz & Daryan – They Call It
Namibia, 67, 24°39’3.06″S 16°12’9.86″E
Shiraz & Daryan – They Call It
Namibia, 69, 24°40’55.83″S 15°28’37.36″E
Shiraz & Daryan – They Call It
Namibia, 71, 24°39’38.95″S 15°26’17.09″E

(Bilder: Shiraz & DaryanCC BY-NC-ND 4.0)

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Set zum Freitag #34 – Stephan Bodzin

Set zum Freitag #34 – Stephan Bodzin

Das französische Musikkollektiv Cercle hat ein Faible für extravagante Locations. Wenn dann noch Koryphäen der elektronischen Musik geladen werden, ist der Rahmen für Außergewöhnliches bereitet. Und in diese Kategorie fällt Stephan Bodzins Live Set, welches er inmitten der Alpen in knapp 3.000 Metern Höhe auf dem Schweizer Berg Schilthorn spielte. Das Fundament des Sets bildet nach wie vor Bodzins vor drei Jahren erschienenes Album Powers of Ten. Trotz des gut vertrauten Sounds, bleiben Bodzins Live Sets weit davon entfernt trivial zu erscheinen. Neben der zeitlosen Musik, ist es insbesondere die Leidenschaft und Authentizität, die Bodzins Live Sets einmalig machen.

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