Set zum Freitag #355 – Box5ive

Set zum Freitag #355 – Box5ive
Bild: © Vivien Pintácsi

Mittels einer versierten sowie kreativen Auswahl an Tracks kreiert der englische DJ und Musikproduzent Box5ive regelmäßig fesselnde Sets. So auch für sein neustes Set, welches er auf Refuge Worldwide veröffentlicht hat. Basierend auf einer feinfühligen Melange aus Ambient, Dub Techno und Downtempo entführt uns Box5ive in seinen tiefen Klangkosmos.

Weiterlesen

Taroug – Darts & Kites

Taroug – Darts & Kites

Der in Tunesien geborene und in Deutschland aufgewachsene Musiker Taroug veröffentlicht mit Darts & Kites sein Debütalbum auf Denovali Records. Auf Darts & Kites entwickelt Taroug eine originelle Soundästhetik, die sich aus verschiedensten Stilen zusammensetzt und durch abstrakte Klanglandschaften, pulsierende Drums sowie stimmige Vocals besticht. An dieser Stelle der Track Defraction.

Weiterlesen

Set zum Freitag #354 – Claudio PRC

Set zum Freitag #354 – Claudio PRC
Bild: © Lidija Ostojić

Claudio PRC verkörpert in seiner Musik eine hypnotische Synthese aus tiefem Techno und atmosphärischen Klanglandschaften, die die Hörerinnen und Hörer in tranceartige Zustände versetzen kann. Seine Produktionen und Sets zeichnen sich durch subtile Rhythmen sowie komplexe Texturen aus, die eine meditative Reise durch Raum und Zeit zu ermöglichen scheinen. Mit einem feinfühligen Gespür für Dynamik und Emotion schafft er es, sowohl auf der Tanzfläche als auch im intimen Hörkontext zu fesseln und zu berühren. So auch in seinem neusten Set, das er Anfang September auf Refuge Worldwide veröffentlicht hat.

Weiterlesen

Emika – Haze

Emika – Haze

Die unabhängige Künstlerin, Musikproduzentin, Singer-Songwriterin, Komponistin und Sounddesignerin Emika hat mit Haze ein fabelhaftes Album veröffentlicht, das von minimalistischen, neoklassischen Klavierklängen, Electronica Elementen, zarten Gesang sowie jede Menge Vibe lebt. Das Resultat ist betörende, versiert produzierte Musik, die gleichermaßen durch Ästhetik sowie Originalität beeindruckt.

Weiterlesen

Ghost Dubs – Damaged

Ghost Dubs – Damaged

Unter seinem neusten Pseudonym Ghost Dubs hat der Stuttgarter Produzent Michael Fiedler im Juli dieses Jahres mit Damaged zwölf Tracks veröffentlicht, die eine Melange aus atmosphärischen, versierten Sounddesign, Drones, Industrial sowie Dub Elementen vereinen. Mittels eines gemächlichen Tempos, tieffrequentierten Rhythmen und eher obskuren Klängen schafft Ghost Dubs eine fabelhafte LP, die vom ersten Takt an tief in ihren Bann zieht.

Weiterlesen

Set zum Freitag #352 – The Birth of Cool

Set zum Freitag #352 – The Birth of Cool
Bild: © Ivan Bandura

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges, in den späten 1940er Jahren, entwickelte sich in New York eine leicht kühle, bedächtig klingende Spielart des Jazz, die unter dem Namen Cool Jazz an Bekanntheit erlangte. Wenngleich Cool Jazz nicht klar und abschließend definiert werden kann und der Begriff letztlich immer etwas diffus bleibt, lässt sich sagen, dass sich der Jazz ausgehend vom Bebop in dieser Phase in eine neue Richtung entwickelte. Stilprägend dabei waren entspannte Tempi sowie eine Leichtigkeit und Introvertiertheit im Spiel, die sich von dem schnellen und komplexen, mitunter hektischen Bebop abgrenzten. Dabei verwendet Cool Jazz oftmals formale Arrangements und bezieht Elemente der klassischen Musik mit ein. Die Tongebung ist gerne gedämpft bis verhaucht, es handelt sich meist um gleitende, relaxte Melodiebewegungen mit langgezogenen Tönen, die auch gerne von klassischen Komponisten wie Delibes, Debussy, Ravel, de Falla, Rodrigo oder Bach und Schönberg inspiriert sind. Eine bedeutende Rolle in der Entwicklung des neuen Genres spielte das Album Birth of the Cool von Miles Davis, dessen Stücke in den Jahren 1949 und 1950 aufgenommen wurden. Den Titel dieses Albums nutze nun auch NTS Radio für einen NTS Guide zu eben jener sich damals neu herauskristallisierenden entspannten, tiefen Klangästhetik.

Weiterlesen