
Mit Pareidolia veröffentlicht Jake Muir ein Album, das den Versuch unternimmt Ambient mit Heavy Metal zu verheiraten. Dabei sampelt Jake Muir höchst berauschende sowie atmosphärische Passagen aus mannigfaltigen Death Metal und Black Metal Werken, um daraus psychedelische, verzerrte und deren Quellen nicht länger rekonstruierbare eigenständige Kompositionen zu kreieren. Die ursprüngliche Intensität des Ausgangsmaterial bleibt spürbar, wird jedoch in etwas Diffuses wie Traumartiges überführt. Muir gelingt so ein Werk, das Genregrenzen unterläuft und zugleich Hörgewohnheiten auf fabelhafte Weise herausfordert.