Der Produzent und Berghain-Resident Answer Code Request hat für das mexikanische Label Discos Movimiento in einem knapp zweistündigen Set sein musikalisches Spektrum vollends entfaltet und lässt mittels seiner außergewöhnlichen musikalischen Ästhetik die Zuhörerinnen und Zuhörer allmählich in einen tiefen Soundkosmos abtauchen.
Nachdem Trettmann uns im Outro zum Billie Holiday Video einen ersten Teaser zum neuen Album gegeben hat, folgt nun mit dem Intro die erste Single der im September erscheinen LP. In innovativer sowie unverwechselbarer KitschKrieg Soundästhetik singt der zwischen den Plattenbauten der Karl-Marx-Stadt aufgewachsene Künstler von seinem Werdegang. Wie schon auf #DIY wird Trettmann auch auf dem kommenden Album reflektiert und sophisticated mit 808 und neuer Melancholie gänzlich den Zeitgeist treffen.
Der in Bukarest lebende Produzent Ada Kaleh hat mit Chemare Cosmică sein zweites Release auf R&S Records veröffentlicht. Auf der zwei Tracks umfassenden EP schafft Ada Kaleh einen treibenden und zugleich hypnotisierenden Minimalsound. Ideal für entrückende Wochenenden.
Der in Kapstadt lebende DJ und Produzent Rob Toca hat für die fünfte Episode des Deep House South Africa Podcasts einen einstündigen Mix an tiefem sowie melodischen House und Techno zusammengestellt. Ein wunderbares Set, um gelöst in warme Sommernächte hineinzutanzen.
Carla dal Forno hat mit der Single Took a Long Time ihr zweites Album angekündigt. Look Up Sharp soll am vierten Oktober auf ihrem selbst gegründeten Label Kallista Records erscheinen und uns mit einem verführerischen, leicht experimentellen Sound in die emotionalen Tiefen der australischen Klangforscherin entführen.
Mit Tender Trance haben DJ Gigola und Kev Koko auf dem Berliner Label Live From Earth Klub ihre gemeinsame Debüt-EP veröffentlicht. Die drei Tracks der Platte schaffen mittels Trance-Synthlines, treibenden Drums und Vocals, die im Falle des Eröffnungstracks Papi von DJ Gigola selbst stammen, einen originellen Sound, der auf selbstauferlegte Grenzen und formelles Genredenken pfeift.
Nachdem es im Sommer 2018 in Chemnitz, in Folge der Instrumentalisierung einer tödlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Männern, zu rechtsradikalen Exzessen und rassistisch motivierten Hetzjagden gekommen war, organisierten eine Reihe an Künstlerinnen und Künstlern, zu denen unter anderem Kraftklub, Feine Sahne Fischfilet, Nura, K.I.Z, Marteria & Casper, Die Toten Hosen und Trettmann zählen, unter dem Motto „Wir sind mehr“ ein Festival in der Stadt. Zehntausende Menschen folgten dem Aufruf und lösten das Versprechen ein: Die Mehrheit setzte ein klares Zeichen für eine bunte, friedliche und weltoffene Gesellschaft. Aus „Wir sind mehr“ wurde in diesem Jahr „Wir bleiben mehr“. Erneut wurde in Chemnitz mit zahlreichen Künstlerinnen und Künstlern ein Zeichen gegen Rechtsradikalismus gesetzt sowie die Weltoffenheit gefeiert. Auch der Boiler Room war in diesem Jahr mit dabei und gab neben lokalen Künstlerinnen wie Tereza und Perel sowie internationalen Highlights wie Omar Souleyman auch dem Watergate-Resident Ruede Hagelstein die Gelegenheit ein fabelhaftes Set auf die Wiese zu zaubern.