Passend zur Veröffentlichung von Venq Tolep, Robag Wruhmes erstes Album seit acht Jahren, hat der aus Jena stammende DJ und Produzent einen Mix für das französische Magazin Tsugi zusammengestellt, der uns auf die persönliche Reise durch Wruhmes musikalische Geschichte der elektronischen Tanzmusik mitnimmt.
Cassy hat mit Next Generation eine fidele House EP produziert, die mit lebendigen Beats und der nötigen Prise an Bass eindringlich zum Tanzen einlädt. Die Platte umfasst drei Tracks und ist auf Cassys eigenem Label Kwench Records erschienen. Der richtige Vibe für die Jahreszeit.
Nach all dem Karneval in den letzten Tagen mal wieder etwas besinnlichere Töne von der australischen Künstlerin Carla dal Forno, die mit So Much Better die erste EP auf ihrem neuen Label Kallista Records herausgebracht hat. Der Titeltrack verarbeitet in stoischer Manier mit ruhiger Stimme und minimalistischen Arrangement eine vergangene Beziehung und schafft dabei eine leicht verträumte Stimmung.
In Tricase im tiefsten Süden Italiens geboren, fand Massimiliano Pagliara seinen Weg über Mailand Anfang der 2000er Jahre nach Berlin, wo sich seine Leidenschaft für elektronische Musik schließlich vollends entfaltete. Mit seiner Residency im Berghain und zahlreich gespielten Sets in weiteren Berliner Clubs, wie dem Tresor, ://about blank oder SchwuZ, ist Massimiliano Pagliara inzwischen tief in das Nachtleben der Stadt eingetaucht. Für den Resident Advisor hat Massimiliano Pagliara nun einen fabelhaften Mix kreiert, der zwischen den unterschiedlichen Genres über House, Disco, Electro und Techno bis hin zu Acid oszilliert.
Letzte Woche erschien mit Naughty Dog eine neue EP der Produzentin Coucou Chloe. Basierend auf Bass und stoischen, modulierten Vocals schafft die in London lebende Künstler ihren avantgardistischen Soundkosmos. Von den fünf Tracks der EP hat mich insbesondere Silver B gepackt.
Im Juli erscheint mit Autonomy ein neues Album von dem amerikanisch-australischen Duo The Golden Filter. Wie von Penelope Trappes und Stephen Hindman gewohnt, werden sich auch auf Autonomy dystopische Klanglandschaften ausbreiten, die sich zwischen Post-Punk, minimalistischen Synthpop und EBM bewegen. Das Video zum Titeltrack gibt einen ersten Vorgeschmack.
Für die 15. Episode der Afterlife Voyage Reihe hat Kevin De Vries eineinhalb Stunden melodisch-hypnotischen Techno zusammengestellt, der sowohl zum Warmwerden für Tanzflächen als auch auf Afterhours prima funktionieren dürfte.