
Charlotte de Witte begab sich für Studio Brussels Radio für eine Stunde in den Tunnel und spielte ein treibendes Techno Set, mit dem es sich munter ins Wochenende starten lässt.

Charlotte de Witte begab sich für Studio Brussels Radio für eine Stunde in den Tunnel und spielte ein treibendes Techno Set, mit dem es sich munter ins Wochenende starten lässt.

Auf seinem letzten Album Michele veröffentlichte der aus Kapstadt stammende Produzent Thor Rixon ein buntes Potpourri an Tracks, zu denen es sich beschwingt Tanzen lässt. In diese Kategorie fällt auch die jüngste Single Khahlela, welche auf einem treibenden House Beat basiert, der durch Mx Blouse Zulu Vocals in Kwaito Manier abgerundet wird. Das Video zu Khahlela entstand spontan auf einer Geburtstagsparty.
„The video was taken from a live performance Mx Blouse and I did at someone random person’s 15th birthday (friend of a friend’s younger cousin) a few months back. There were maybe 7 kids & parents at the party standing and not really watching us. It was super awkward but we made the most of it. I started drinking heavily and Mx Blouse finished all of the Cheese Curls.“

Am 22. Februar erscheint mit Wraith das fünfte Album der walisischen Gruppe Teeth of the Sea. Die musikalische Richtung der neun Tracks umfassenden LP ist nicht einfach zu beschreiben. Elektronische Elemente, Trompeten und Samples schaffen, wie in den beiden bereits veröffentlichten Stücken Hiraeth und I’d Rather, Jack, eine eindringliche Atmosphäre, die problemlos in einem neuen Blade Runner ihren Platz finden würde. Diese eher Ambient anmutenden Passagen werden durch solide Beats und schwere Kicks abgerundet. Aus dem Zusammenspiel dieser unterschiedlichen Komponenten resultiert ein progressiver, origineller Sound, der so nicht oft zu hören ist.
Der promovierte Politologe, Produzent und DJ Donato Dozzy ist seit Jahrzehnten fester Bestandteil der elektronischen Musikszene und prägte schon früh seinen eigenen Sound, der sich nun auch in seinem neusten Mix widerspiegelt. Eine Stunde lang führt uns Donato Dozzy durch seine hypnotischen Klanglandschaften, die einmal mehr die Grenzen zwischen Ambient und Techno verschwimmen lassen.

P.Maze, der eine Hälfte des Duos Orphan Swords bildet, und der belgische Produzent und Musiker Otto Lindholm haben mit Where The Wolf Has Been Seen eine gemeinsame LP veröffentlicht. Das Projekt ist in vier Parts aufgeteilt und schafft mit pulsierenden Bass Drones und schaudernden Strings ein nahezu klaustrophobisches Hörerlebnis, in dem es sich leicht verlieren lässt. Zum dritten Part entwickelte der interdisziplinäre Motion Designer Dexter Walker ein an das Sounddesign angelehntes Video, dass mit seinen verdrehten Perspektiven an Salvador Dalís surrealistische Werke erinnert und fabelhaft zu den entrückenden Klängen passt.

Zum Einstieg ins Wochenende mal eher bedächtige Klänge, die Acid Pauli im Kunstmuseum der Fondation Beyeler spielte. Im Angesicht Georg Baselitz‘ Ölgemälde Wer alles? Was alles?, vertiefte sich Acid Pauli für eine Stunde in sein Klanguniversum und kreierte eine, den Räumlichkeiten angemessene, wohlklingende musikalische Sphäre.

Mit der fünf Tracks umfassenden EP Dislocation hat das amerikanisch-australische Duo Penelope Trappes und Stephen Hindman, auch bekannt als The Golden Filter, eine tief atmosphärische Platte veröffentlicht, die durch ein minimales Sounddesign besticht und immer wieder durch Penelope Trappes Vocals abgerundet wird. Der vierte Track Cut My Hair sticht dabei etwas hervor. Auf dessen treibenden Beat, untermalt mit dezenten Synthlines und dystopischen Gesang, ließe es sich vortrefflich einer potentiellen Götterdämmerung entgegentanzen.