Vor vier Jahren gründeten die drei Künstler Kill Acid on Space, Unclear und Øyvind das gemeinsame Projekt The Alchemical Theory, unter dessen Pseudonym sie atmosphärische sowie mystische Klangwelten kreieren. So auch zu hören in ihrem neusten Mix für die Deep Space Series.
Mit Goldener Strom hat die Komponistin, Produzentin und Sängerin Rosa Anschütz kürzlich ein neues Album veröffentlicht. Die neun Tracks auf Goldener Strom leben von einer kühlen sowie souveränen Atmosphäre, die musikalisch von Genres wie Dark Wave, Post-Punk und Techno inspiriert ist. Ergänzt werden die Instrumentals durch einen zumeist zerbrechlichen sowie anmutenden Gesang der Künstlerin.
Mit Come Around hat die australische Künstlerin Carla dal Forno ihr drittes Album angekündigt, das im November dieses Jahres auf Kallista Records erscheinen soll. Die neun Songs der LP basieren auf melancholischen, ruhigen Instrumentals, auf denen Carla dal Forno mittels verwaschenen Gesangs persönliche Geschichten erzählt. Bei der ersten Single handelte es sich um den Titeltrack des Albums.
Im Rahmen der Gravity-Clubnacht spielte Chloe Lula ein einstündiges Set, in dem sie einmal mehr ihr Gespür für einen originellen Mix offenbarte. Mit Downbeat startend, entwickelt das Set allmählich treibende, hypnotisierende Rhythmen, die schließlich in obskuren Techno münden. Ein fabelhaftes Set für einen energetischen Start in das Wochenende.
Inspiriert von dem Dokumentarfilm Nanook of the North gründeten die beiden Musiker Stefan Wesołowski and Piotr Kaliński das gleichnamige Projekt, unter dessen Pseudonym sie zunächst auf dem Sopot Film Festival live zu den Aufnahmen des Dokumentarfilms improvisiert haben und im Jahr 2018 schließlich ein Album veröffentlicht haben. Der gemeinsame Projektname ist geblieben und wurde nun dazu genutzt, um mit dem Album Heide neue Musik zu veröffentlichen. Ergänzt wurden Stefan Wesołowski and Piotr Kaliński dabei von der Mezzosopranistin Margarita Slepakova. Wie bereits auf dem ersten gemeinsamen Werk, finden sich auch auf Heide cineastische, feinfühlige und mitunter dramatische Aufnahmen, die zum Tagträumen einladen. Eine erst Idee hiervon gibt der zweite Track der LP.
Nach dem Album Sleep Through The Storm aus dem Jahr 2020 hat James Vella, auch als A Lily bekannt, mit Nocturne Thunder fünf neue Songs veröffentlicht. Die EP bietet harmonische, leichte Klänge, mit denen sich fabelhaft spätsommerliche Abende gestalten lassen. Ohne Hektik, ohne Hysterie.
Der in Detroit geborene und inzwischen in Berlin lebende DJ und Produzent Eric Cloutier hat auf der fünften Ambient Sleepers Veranstaltung ein Set gespielt, das die Zuhörerinnen und Zuhörer allmählich in unwirkliche Klangwelten abtauchen lässt. Der Sound lebt von textureichen Soundscapes, die auf atmosphärischen Synths, Drones, Field Recordings sowie experimentellen Sounddesign aufbauen. Es lohnt sich, ein wenig Zeit zu investieren, um sich peu à peu in Cloutiers Klängen zu verlieren.