Kompromat – Traum und Existenz

Kompromat – Traum und Existenz

Der französische Produzent Vitalic, bekannt für seinen ziemlich originellen Electro Sound, welcher keinerlei Genregrenzen unterliegt, und die französische Sängerin Julia Lanoë haben mit der Single Niemand den ersten Track aus ihrem kommenden Projekt veröffentlicht. Unter dem Pseudonym Kompromat soll im März das Debütalbum Traum und Existenz erscheinen. Musikalisch gibt es 80s Synthlines, die durch Julia Lanoës deutsche Vocals mit französischem Akzent ergänzt werden. Alles irgendwie ein wenig mysteriös, eigenwillig und skurril. Passend dazu auch das ziemlich bizarre und surreale Video. Gleichermaßen verstörend und faszinierend.

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Gaika – Seven Churches for St Jude

Gaika – Seven Churches for St Jude

Nachdem Gaika erst kürzlich einen gemeinsamen Kurzfilm mit Rick Farin veröffentlichte, legt der Londoner Künstler nun mit einem Video zu dem Track Seven Churches for St Jude nach. Der Song erschien ursprünglich auf Gaikas Debütalbum Basic Volume und wurde nun mit einem von Rob Heppell kreierten Video sowie einem weiteren Song mit dem Titel „1800 Fendi“ erneut veröffentlicht. Wie von Gaika gewohnt, wird der progressive Sound von gleichermaßen progressiven Visualisierungen angemessen untermalt.

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Erwin Olaf Retrospektive

Erwin Olaf Retrospektive
Erwin Olaf, Berlin, Freimaurer Loge Dahlem, 22nd of April 2012, 2012 © Erwin Olaf. Courtesy Hamiltons Gallery, London / Edwynn Houk Gallery, New York.

Bevor Erwin Olaf seine Passion gefunden hatte und zu einem der bekanntesten Fotografen der Niederlande avancierte, studierte er Publizistik an der School of Journalism in Utrecht. Als einer seiner Professoren mitbekam, dass die journalistische Arbeit allein Olaf nicht besonders glücklich machen würde, drückte er ihm eine alte Leica in die Hand. Es bedurfte nur kurze Zeit und wenige Fotografien bis sich Olaf seiner wahren Berufung bewusst wurde. Es folgten Arbeiten für progressive Magazine, Theaterproduktionen, eine LGBT-Organisation, die niederländische Königsfamilie und eine Reihe an eigenen Serien, Ausstellungen und Bildbänden. Im Rahmen einer Retrospektive im Gemeentemuseum in Den Haag kann aktuell Erwin Olafs Werk und Werdegang betrachtet werden – ein Blick in eine perfekte Welt mit Riss.

„What I want to show most of all is a perfect world with a crack in it. I want to make the picture seductive enough to draw people into the narrative, and then deal the blow.“ – Erwin Olaf

Erwin Olaf Retrospektive
Erwin Olaf, Keyhole #6. 2012 © Erwin Olaf. Courtesy Hamiltons Gallery, London / Edwynn Houk Gallery, New York.
Erwin Olaf Retrospektive
Erwin Olaf, Palm Springs, The Family Visit, Portrait #1 (The Niece), 2018, digital C-print © Erwin Olaf. Courtesy Hamiltons Gallery, London / Edwynn Houk Gallery, New York.
Erwin Olaf Retrospektive
Erwin Olaf, Hope, The Hallway. 2005 © Erwin Olaf. Courtesy Hamiltons Gallery, London / Edwynn Houk Gallery, New York
Erwin Olaf Retrospektive
Erwin Olaf, Rain, The Ice Cream Parlour. 2004 © Erwin Olaf. Courtesy Hamiltons Gallery, London / Edwynn Houk Gallery, New York.
Erwin Olaf Retrospektive
Erwin Olaf, Palm Springs, The Kite, 2018. © Erwin Olaf. Courtesy Hamiltons Gallery, London / Edwynn Houk Gallery, New York
Erwin Olaf Retrospektive
Erwin Olaf, Shanghai, Huai Hai 116, Portrait #2, 2017 © Erwin Olaf. Courtesy Hamiltons Gallery, London / Edwynn Houk Gallery, New York.
Erwin Olaf Retrospektive
Erwin Olaf, Chessmen, XVII, 1988 © Erwin Olaf. Courtesy Hamiltons Gallery, London / Edwynn Houk Gallery, New York.
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Heiko Laux – Self

Heiko Laux – Self
Bild: Nadia Morganistik

Zur Einstimmung fürs Wochenende schonmal eine neue Tanzrakete aus dem Hause Klockworks. Am ersten März erscheint mit Klockworks 24 eine drei Tracks umfassende EP des DJs, Labelgründers und Produzenten Heiko Laux. Und schon der Eröffnungstrack Self verlangt mit pulsierenden Acid Lines, harten Kicks und atmosphärischen Texturen nach Tanzfläche.

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