Danny Daze & Anthony Rother – Binary

Danny Daze & Anthony Rother – Binary

Mit Binary haben die beiden Produzenten Danny Daze und Anthony Rother eine gemeinsame EP auf dem in Moskau beheimateten Label System 108 veröffentlicht. Während auf der A-Seite der EP der Track Moscow von Danny Daze zu finden ist, welcher durch einen Remix von Etapp Kyle und Tarra ergänzt wird, hat Anthony Rother auf der B-Seite den Track Kocmoc beigesteuert, dessen Titel sich auf einen russischen Satelliten bezieht, der im Jahr 1966 im Rahmen des Dnepropetrovsker Sputnik Programms gestartet wurde.

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Leon Duncan – Rucio

Leon Duncan – Rucio

Mit Fuck a rosseta stone for my brain waves veröffentlicht der in Nairobi aufgewachsene Künstler Leon Duncan ein kompromissloses Album, das abermals den progressiven Ansatz des Nyege Nyege Soundkosmos widerspiegelt, auf dessen Sublabel Hakuna Kulala die neun Tracks umfassende LP herausgebracht wird. Der Klang resultiert aus Noise-Elementen, die durch polyrhythmische Percussions ergänzt werden und hierdurch eine zutiefst energetische sowie hypnotische Wirkung entfalten. Eine Idee hiervon gibt der Track Rucio, zu dem der Regisseur Michael Roberson bizarre Visualisierungen geschaffen hat.

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Surgeons Girl – The Empress Moss

Surgeons Girl – The Empress Moss

Auf ihrem Album The Empress Moss hat die aus Bristol stammende Musikerin Surgeons Girl mittels analoger Synthesizer eine spielerische sowie atmosphärische Klangwelt erschaffen, deren textureiche Kompositionen sowohl auf die Detailverliebtheit der Künstlerin als auch auf ihre Ausbildung in klassischer Musik zurückgeführt werden können.

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Set zum Freitag #191 – Dawn Richard

Set zum Freitag #191 – Dawn Richard

Die in New Orleans geborene Künstlerin Dawn Richard vermag es in ihrer Musik, wie etwa auf ihrem jüngsten Album Second Line zu hören ist, Inspiration aus unterschiedlichen Genres zu gewinnen, um daraus ein homogenes sowie progressives Klangbild zu schaffen. So lässt die Tochter einer Afroamerikanerin und eines Haitianers den Klang ihre Heimatstadt mit R’n’B, Chicago House, Footwork, Detroit Techno, Bass sowie kreolischen Einflüssen verschmelzen und kreiert auf diese Weise einen avantgardistischen Sound mit einer Prise Afrofuturismus. Dieser Ansatz ist auch in ihrem neusten Mix für das FACT Magazine wiederzufinden, der wunderbar leicht und sommerlich daherkommt und sich fabelhaft für einen frivolen Start in die Nacht eignet.

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Lomond Campbell – Engineer of Fear

Lomond Campbell – Engineer of Fear

Der multidisziplinäre Künstler Lomond Campbell hat mit LŪP ein neues Album angekündigt, das im Oktober dieses Jahres erscheinen soll. Einen ersten Vorgeschmack gibt die bereits erschienene Single Engineer of Fear, die ebenso eine erste Idee von Campbells künstlerischen Ansatz gibt. So heißt in der Pressemitteilung zu Engineer of Fear:

„Although his music is grounded in sound it often incorporates sculpture, engineering, product design and visual art. Using a combination of hardware hacking and industrial manufacturing techniques, Lomond builds his own unique instruments and devices for creating sound which he combines with modular synths, piano and voice.”

Das Fundament des originellen, atmosphärischen Sounddesigns des Albums bildet das eigens kreierte Tape-Looper-Instrument LŪP, nach dem das Album auch benannt wurde. Als kompositorische Inspiration für LŪP dienten die beiden avantgardistischen Komponisten William Basinski und Steve Reich, die als Pioniere der minimalistischen, experimentellen sowie ambienten Musik gelten. In einem Video geht Lomond Campbell näher auf das Konzept hinter LŪP ein.

Für die Single Engineer of Fear ist nun ebenso ein Video erschienen, das die Klangwelt von LŪP fabelhaft widerspiegelt und zudem die passenden Visualisierungen bereithält.

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Marc Houle – Gratiot

Marc Houle – Gratiot

Ende Juni veröffentlichte Marc Houle mit Gratiot eine neue EP, die sich zwischen minimalistischen Techno und atmosphärischen House bewegt und somit sinnliche Assoziationen an Nächten auf Tanzflächen schafft. Zu hören gabs die Klänge bereits im Rahmen der Dokumentation Sound of Berlin, wofür Marc Houle seinerzeit den Soundtrack beigesteuert hat. Für den Titeltrack der nun erschienen EP hat Olivia Corsi eine Reihe an adäquaten Sequenzen zusammengeschnitten.

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