Monom – Eine neue Dimension des Hörens

Monom – Eine neue Dimension des Hörens

Im Dezember 2017 eröffnete im ehemaligen DDR-Funkhaus in der Berliner Nalepastraße das Monom. Als Zentrum zur Erfahrung von räumlichem Sound verschafft das Monom den Besucherinnen und Besuchern eine außergewöhnliche Klangerfahrung, die eine neue Dimension des Hörens offenbart. Verantwortlich für das zuvor nicht gekannte Erlebnis des räumlichen Hörens ist der niederländische Komponist und Erfinder Paul Oomen, der mit 48 im Raum verteilten Lautsprechern und 9 unter dem Boden angebrachten Subwoofern ein einmaliges 4D-Soundsystem konstruierte, das akustische Landschaften gestaltet, in denen sich die Hörerinnen und Hörer frei bewegen können, um unmittelbar eine physische Klangumgebung zu erfahren. Im Rahmen des CTM Festivals 2019 konnten eine Reihe an Performances, Klanginstallationen und Soundskulpturen im Monom bewundert werden. Auch wenn dies den eigenen Besuch nicht ersetzt, vermitteln einige Impressionen, die das FACT Magazine auf dem CTM Festival festgehalten hat, einen ersten Eindruck.

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Caterina Barbieri – Ecstatic Computation

Caterina Barbieri – Ecstatic Computation

Anfang Mai erscheint mit Ecstatic Computation ein neues Album der italienischen Komponistin Caterina Barbieri. Barbieri verfolgt einen minimalistischen, modularen Ansatz, der die Schnittstelle zwischen künstlicher Intelligenz und menschlicher Wahrnehmung auslotet. Beide Faktoren des Ansatzes spiegeln sich auch im Albumtitel wider, der die ekstatische Computation postuliert.

„Computation is turned from being a formal, automatic writing technique into a creative, psychedelic practice to generate temporal hallucinations. A state of trance and wonder where the perception of time is distorted and challenged.“

Die insgesamt sechs Tracks umfassende LP wird am dritten Mai veröffentlicht. Der Eröffnungstrack Fantas gibt einen ersten Vorgeschmack.

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Santi – Sparky

Santi – Sparky

Der aus Lagos stammende Musiker und Künstler Santi hat mit Sparky eine neue Single veröffentlicht. Wie schon zu seinen Tracks Rapid Fire und Freaky führte Santi auch für das Video zu Sparky eigenständig Regie. Der Sound des aufstrebenden Künstlers geht aus einer feinen Mixtur aus Nigerian Funk, Afrobeats, R&B und Trap Elementen hervor. Sowohl Santis Sound als auch die visuelle Ästhetik steht für die progressive, urbane Jugend Nigerias, deren kulturelles Schaffen nur so vor Kreativität strotzt. Mit der sogenannten „alté scene“ entwickelte sich in den letzten Jahren eine nigerianische Subkultur, zu der neben Santi auch Musiker wie Odunsi und Zamir sowie eine Reihe an weiteren Freigeistern, Künstlern und Kreativen zählen, deren Werke zukünftig für weiteres Aufsehen sorgen dürften.

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Mathame – Skywalking

Mathame – Skywalking

Die beiden italienischen Brüder Amedeo und Matteo Giovanelli, besser bekannt als Mathame, haben eine weitere Single auf Afterlife veröffentlicht. Das Klangbild von Skywalking reiht sich mit melodischen Synths und hypnotischer Atmosphäre nahtlos in den hochqualitativen Output des Labels ein. Obendrauf gibt es mit Departure eine Kollaboration mit den Labelgründern von Tale of Us selbst. Beide Tracks dürften Tanzflächen mit ihrer romantischen Dark Disco Ästhetik in Ekstase versetzen.

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Stanley Kubricks Synthese aus Bild und Ton

Stanley Kubricks Synthese aus Bild und Ton

In der neusten Episode der Langen Nacht porträtiert der Deutschlandfunk den legendären Filmemacher und Fotografen Stanley Kubrick. Mit seinen Filmen, zu denen 2001: Odyssee im Weltraum, Uhrwerk Orange, Full Metal Jacket, Shining und Eyes Wide Shut zählen, hinterließ Kubrick ein einzigartiges, zeitloses Werk. Unnachahmliche Kompositionen von Bild und Ton lassen aus Kubricks Filmen audiovisuelle Erlebnisse werden, mit denen nicht selten eine tiefe Symbolik einhergeht. Dieser Synthese geht der Deutschlandfunk in einer Langen Nacht auf den Grund.

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Firestarter

Firestarter

Prodigy-Frontmann Keith Flint wurde am Wochenende tot in seiner Wohnung aufgefunden. Keith Flint und die britische Band The Prodigy aus dem englischen Essex stehen mit Anarcho- und No Future-Attitüde für einen vergangenen Soundtrack, der so heute nicht mehr zu hören ist. Die Leidenschaft, Aggressivität und Kompromisslosigkeit der Songs konnte dabei wohl von keinem besser verkörpert werden als Keith Flint selbst, der die flauschige Popwelt der 90er zumindest vorübergehend in Brand setzte.

„I’m the bitch you hated / Filth infatuated / I’m the pain you tasted / Fell intoxicated“ Keith Flint, Firestarter

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