anaiis – spirit moves

anaiis – spirit moves

Am zehnten September erschien mit this is no longer a dream das Debütalbum der französisch-senegalischen Künstlerin anaiis. Die in Toulouse geborene Musikerin steht für einen schaurig-schönen sowie detailverliebten Sound, der sich aus mannigfaltigen kulturellen Einflüssen ergibt und in einem zeitgenössischen, leidenschaftlichen Stil resultiert. Der tiefe kulturelle Hintergrund zeigt sich auch in dem Kurzfilm spirit moves, der in Zusammenarbeit mit dem Künstlerkollektiv Child Studio und dem Londoner Victoria and Albert Museum entstanden ist und wofür Passagen aus this is no longer a dream neuinterpretiert wurden und nun als Soundtrack dienen.

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Set zum Freitag #196 – Colin Benders

Set zum Freitag #196 – Colin Benders

Mit Stone Techno hat Arte Concert, diesmal in Zusammenarbeit mit dem Ruhr Museum und The Third Room, abermals ein beeindruckendes Event auf die Beine gestellt. So haben sich in der Zeche Zollverein, in dem seit dem Ende des 19. Jahrhunderts Industrie- und Wirtschaftsgeschichte geschrieben wurde und heute, nach der Stilllegung 1986, ein Ort für Kunst und Kultur geschaffen wurde, eine Reihe an hochkarätigen Künstlerinnen und Künstlern eingefunden, um in dem einzigartigen Ensemble der Bergbauarchitektur elektronische Musik zu spielen. Mit dabei waren unter anderem Nene H, Oscar Mulero, Rødhåd, Jamaica Suk und Vril. An dieser Stelle das auf modularen Synthesizern basierende Live Set von dem niederländischen Musiker Colin Benders.

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Kayla Painter – Somewhen

Kayla Painter – Somewhen
Bild: © Jesse Roth

Mit Somewhen veröffentlicht die Produzentin Kayla Painter am achten Oktober eine neue EP. Auf Somewhen werden fünf Tracks zu finden sein, die von warmen Synthesizer Klängen getragen werden, die durch eher minimal gehaltene Drums sowie Kayla Painters Stimme ergänzt werden. Der Track Unseen and Unknown gibt eine erste Idee hiervon.

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Konni Kass – Diplopia

Konni Kass – Diplopia
Bild: © Beinta á Torkilsheyggi

Mit Diplopia veröffentlicht die färöische Sängerin und Multiinstrumentalistin Konni Kass ihr zweites Album. Der Titel des Albums Diplopia bezeichnet einen medizinischen Fachbegriff, der die Wahrnehmung identischer Objekte an verschiedenen Orten im Raum zur Folge hat. Diesen doppelten visuellen Effekt versucht Konni Kass auf dem Album in das musikalische zu übertragen. So spiegeln die Songs auf dem Album musikalische sowie emotionale Kontraste wider, mit einerseits dunklen und schweren Passagen und anderseits eher heiteren und fidelen Stücken. 

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Nkisi – Patch Notes

Nkisi – Patch Notes

Die bildende Künstlerin und Produzentin Melika Ngombe Kolongo, auch unter ihrem Pseudonym Nkisi bekannt, hat für die jüngste Patch Notes Episode des FACT Magazines mittels einer Reihe an Drummachines, Effektgeräten und der Soma Pipe ein improvisiertes Live Set gespielt. Inspiriert von ihren kongolesischen Wurzeln sowie der von Gabber und Hardcore geprägten elektronischen Klangwelt Belgiens, wo Nkisi aufgewachsen ist, schafft die Künstlerin einen abstrakten, kompromisslosen Sound, der sich in keinerlei Genregewand kleiden lässt.  

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