
Abul Mogard und Rafael Anton Irisarri veröffentlichen mit Where Light Pauses in the Silence of the Sun ihre zweite gemeinsame LP. Ausgangspunkt war eine dreitägige Residency im Frühjahr 2025 im Berliner Morphine Raum. Dort entstand das Material in einem Prozess konzentrierter Improvisation, tastend, suchend, stets am Rand des Verstummens. Aus diesen flüchtigen Momenten formten die Künstler ein Rohgefüge, das sie anschließend getrennt voneinander sowie individuell weiterbearbeiteten. Diese räumliche und künstlerische Trennung setzt sich hörbar in den Komponenten der Musik fort, die zugleich verbunden und entrückt erscheinen. Das Ergebnis ist ein Klang von eigentümlicher Tiefe, in dem sich Zeit dehnt und verdichtet. So entfaltet sich eine Musik, die weniger erzählt als evoziert – cineastisch in ihrer Weite, emotional in ihrer stillen Intensität. An dieser Stelle der Eröffnungstrack In the Eastern Wild.





