Set zum Freitag #100 – Afrodeutsche

Set zum Freitag #100 – Afrodeutsche

Im Rahmen der Mother’s Finest Partyreihe in der Griessmuehle hat die in Manchester lebende DJ und Produzentin Afrodeutsche ein knapp dreistündiges Set gespielt, in dem sie geschickt ein Potpourri aus unterschiedlichen Genres der elektronischen Tanzmusik zusammenstellt. Mittels eines atmosphärischen Zusammenspiels aus Electro, Techno und Jackin’ House versetzt Afrodeutsche die Tanzfläche peu à peu in Ekstase. Ein Gespür für Atmosphäre und Sound hat die Künstlerin mit familiären Wurzeln in Ghana, Russland und Deutschland auch auf ihrer aktuellen EP bewiesen. Allein der Track I Know Not What I Do offenbart den tiefen Soundkosmos, der dem Schaffen von Afrodeutsche zugrunde liegt. Überflüssig zu erwähnen, dass das Set aus der Griessmuehle einen fabelhaften Einstieg ins Wochenende verspricht.

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Deutschland im Jahre 2019

Deutschland im Jahre 2019
© Ute Mahler & Werner Mahler / Ostkreuz

Kurz nach dem Mauerfall, im Frühjahr 1990, gründeten sieben Fotografinnen und Fotografen die Agentur Ostkreuz. Unter den Fotografinnen und Fotografen waren einige der bedeutendsten Zeitzeugen Ostdeutschlands, die in fabelhaften Fotografien das Leben in der DDR dokumentiert haben. Heute gilt Ostkreuz als eine der wichtigsten und bekanntesten Fotoagenturen Europas. 30 Jahre nach dem Fall der Mauer reisten die 22 Fotografinnen und Fotografen, die heute der Agentur angehören, durch das wiedervereinigte Deutschland und nahmen eine persönliche Bestandsaufnahme der Bundesrepublik auf. Arte hat die Bilder dieser Reisen in 22 Episoden aufbereitet und zeigt die Fotografinnen und Fotografen, wie es im Prolog heißt, als kompromisslose Beobachter der Strukturen der deutschen Gesellschaft, die einen scharfen und ehrlichen Blick auf ihre Heimat werfen. Am 18. November findet im Babylon Mitte die Kinopremiere statt, wobei es eine Einführung und Diskussionen mit dem Regisseur Paul Ouazan sowie den anwesenden Ostkreuz Fotografinnen und Fotografen geben wird. Alle 22 Episoden stehen ebenso in der arte Mediathek zur Verfügung. An dieser Stelle der Prolog zur Einstimmung.

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Kangding Ray – Azores

Kangding Ray – Azores

Im Oktober erschien mit Azores eine weitere EP des Klangkünstlers und Technovirtuosen Kangding Ray. Neben seinem originellen Sounddesign, ist es die Symbiose von komplexen Texturen und kompromisslosen Dancefloor-Elementen, die Kangding Ray wie kein zweiter zustande bringt. So auch bei den vier Tracks auf Azores, die sowohl mit Kopfhörern als auch im Club ihre Wirkung nicht verfehlen.

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Rosalía – A Palé

Rosalía – A Palé

Rosalía hat mit A Palé ihren vierten Track in diesem Jahr veröffentlicht. Die Single wurde gemeinsam mit El Guincho und Frank Dukes produziert und schafft abermals eine Melange aus unterschiedlichen Genres und Einflüssen. Zur Musik gibts ein schickes Video von der Fotografin und Regisseurin Jora Frantzis, die zuletzt unter anderem auch Money für Cardi B gedreht hat.  

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Vatican Shadow – American Flesh For Violence

Vatican Shadow – American Flesh For Violence
Bild: © Sven Marquardt

Mit American Flesh For Violence bringt Berghain-Resident und Multimediakünstler Dominick Fernow, auch bekannt als Vatican Shadow, ein weiteres Tape heraus, das mit tiefem Sounddesign und schwerer Atmosphäre apokalyptische Klangwelten offenbart. Auf dem Tape finden sich zehn Tracks, von denen sechs aus dem Archiv von Vatican Shadow selbst stammen und vier weitere in Zusammenarbeit mit künstlerischen Wegbegleitern entstanden sind. Eröffnet wird das Tape mit dem Track The Base In The Land Of The Two Rivers (Al Farooq).

Die vier Remixes auf dem Tape stammen von Alessandro Cortini, Ancient Methods, CUB und JK Flesh. In den Alessandro Cortini Remix von Unknown To The Peacock The Serpent And Scorpion Conspire lässt sich bereits reinhören.

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