Amotik – Raat

Amotik – Raat

Anfang des Jahres hat der Berliner Produzent Amotik mit Raat seine erste Solo EP für das Amsterdamer Label Delsin veröffentlicht. Auf Raat sind vier Tracks zu hören, die seriösen sowie versierten Techno offenbaren. Basierend auf schweren Kicks, feinfühligen Pads und einem tiefen Vibe schafft Amotik eine dichte Atmosphäre von konzentrierter Intensität. Seine Tracks wirken reduziert, aber nicht karg – vielmehr entfalten sie ihre Wirkung in der Balance zwischen rhythmischer Strenge und melancholischer Weite. Raat vermag es auf fabelhafte Weise Härte und Sensibilität auf einer EP zu vereinen.

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Set zum Freitag #426 – Pianeti Sintetici

Set zum Freitag #426 – Pianeti Sintetici
Bild: © Amar Preciado

Der aus Mailand stammende Künstler Pianeti Sintetici hat für Sure Thing einen einstündigen Mix kreiert, der uns in eine tiefe, psychedelische Klangwelt entführt. Vom ersten Takt an bewegen sich die Töne im Dämmerlicht zwischen pulsierenden Kickdrums, fragilen Pads, subtilen Texturen sowie obskuren Klangfetzen. Auf diese Weise kreiert Pianeti Sintetici ein kohärentes Hörerlebnis, dem es sich nicht entziehen lässt.

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MoMa Ready – Body 25

MoMa Ready – Body 25

Mit Body 25 veröffentlicht der in New York lebende Künstler MoMA Ready eine weitere Episode der inzwischen seit vier Jahren fortschreitenden Body Reihe. Die neuste Version offenbart zwanzig Tracks die zwischen Techno und House oszillieren und dabei mit einer Prise HipHop, Jazz oder wahlweise Soul verfeinert werden. Warme, energetische, emotionale Musik.

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Set zum Freitag #425 – Dopplereffekt

Set zum Freitag #425 – Dopplereffekt
Bild: © Alfo Medeiros

Das Detroiter Duo Dopplereffekt, bestehend aus Gerald Donald und To‑Nhan Le Thi, hat für Mixmag einen fabelhaften Mix kreiert, der abermals die originelle sowie visionärere Klangsprache des Projekts offenbart. Basierend auf Werken von Tangerine Dream, Alva Noto, Ryuichi Sakamoto, Jeff Mills, Kraftwerk und Underground Resistance schaffen Dopplereffekt eine zeitlose Komposition der elektronischen Musik, die es vermag die Diversität sowie die Ästhetik unterschiedlicher Stile zu vereinen. Der Mix wirkt nahezu wie ein akustisches Essay über die Geschichte und Zukunft elektronischer Klänge – gleichermaßen Hommage und Fortführung.

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Short Tracks

Short Tracks

Mit Short Tracks veröffentlicht Short Span eine fabelhafte Compilation, die auf zweiundzwanzig Tracks die feinfühlige, warme sowie subtile Klangwelt des Labels offenbart. Zu hören auf der Compilation sind allerlei Facetten der elektronischen Musik, wobei die Genres Dub, Ambient und Techno den Fokus bilden. Aber auch darüber hinaus überzeugt Short Tracks mit einer Klangästhetik von bemerkenswerter Tiefe, die das Album vom ersten bis zum letzten Track zu einem verheißungsvollen Hörerlebnis macht.

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Set zum Freitag #424 – Kancheli

Set zum Freitag #424 – Kancheli
Bild: © Diego Fraga

Der georgische DJ und Produzent Kancheli hat für Bassiani einen gleichermaßen rohen wie feinfühligen Mix kreiert. Über drei Stunden lässt Kancheli dabei seriöse, treibende sowie atmosphärische Klänge versiert miteinander verschmelzen und kreiert auf diese Weise einen dynamischen sowie emotionalen Mix, der vom ersten Takt an in eine tiefe Klangwelt entführt, der es sich kaum entziehen lässt.

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Dictaphone – Unstable

Dictaphone – Unstable

Der in Brüssel geborene Komponist Oliver Doerell und der in Berlin geborene Multiinstrumentalist Roger Döring haben unter ihrem Projektnamen Dictaphone mit dem Album Unstable elf neue Werke veröffentlicht. Die Musik auf Unstable klingt gleichermaßen melancholisch und introvertiert wie auch mondän und urban. Die düstere Atmosphäre und der experimentelle Klang des neuen Albums sind eine Hommage an die belgische Kunstmusikszene der 80er Jahre, die Doerell in seinen prägenden Jahren miterleben durfte. Basierend auf einer Synthese aus Minimal Jazz, Musique concrète, Postpunk, New Wave und Industrial wird ein neuer, origineller Klang kreiert, der unmittelbar in seinen Bann zieht. An dieser Stelle der Eröffnungstrack Desplendor.

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