
Der in Hudson Valley beheimatete Künstler Aspetuck hat für A Strangely Isolated Place einen fabelhaften Mix kreiert, der sich programmatisch dem Übergang zwischen verschiedenen Bewusstseinszuständen widmet. Ausgangspunkt ist die Schwelle des Morgens, jenes fragile Intervall zwischen Dunkelheit und Licht, zwischen Schlaf und Erwachen. Entsprechend eröffnet die klangliche Dramaturgie in einer kühlen, entrückten, beinahe abweisenden Sphäre. Allmählich jedoch verschiebt sich das Gefüge in Richtung einer geheimnisvollen, latent einladenden Textur, ohne seine eigentümliche Fremdheit gänzlich abzulegen. Erst im weiteren Verlauf der Komposition stellt sich eine warme, beinahe behagliche Atmosphäre ein, die den zuvor tastenden Übergang in eine Form klanglicher Geborgenheit überführt.