Cassy hat mit Next Generation eine fidele House EP produziert, die mit lebendigen Beats und der nötigen Prise an Bass eindringlich zum Tanzen einlädt. Die Platte umfasst drei Tracks und ist auf Cassys eigenem Label Kwench Records erschienen. Der richtige Vibe für die Jahreszeit.
Nach all dem Karneval in den letzten Tagen mal wieder etwas besinnlichere Töne von der australischen Künstlerin Carla dal Forno, die mit So Much Better die erste EP auf ihrem neuen Label Kallista Records herausgebracht hat. Der Titeltrack verarbeitet in stoischer Manier mit ruhiger Stimme und minimalistischen Arrangement eine vergangene Beziehung und schafft dabei eine leicht verträumte Stimmung.
In Tricase im tiefsten Süden Italiens geboren, fand Massimiliano Pagliara seinen Weg über Mailand Anfang der 2000er Jahre nach Berlin, wo sich seine Leidenschaft für elektronische Musik schließlich vollends entfaltete. Mit seiner Residency im Berghain und zahlreich gespielten Sets in weiteren Berliner Clubs, wie dem Tresor, ://about blank oder SchwuZ, ist Massimiliano Pagliara inzwischen tief in das Nachtleben der Stadt eingetaucht. Für den Resident Advisor hat Massimiliano Pagliara nun einen fabelhaften Mix kreiert, der zwischen den unterschiedlichen Genres über House, Disco, Electro und Techno bis hin zu Acid oszilliert.
Letzte Woche erschien mit Naughty Dog eine neue EP der Produzentin Coucou Chloe. Basierend auf Bass und stoischen, modulierten Vocals schafft die in London lebende Künstler ihren avantgardistischen Soundkosmos. Von den fünf Tracks der EP hat mich insbesondere Silver B gepackt.
Im Juli erscheint mit Autonomy ein neues Album von dem amerikanisch-australischen Duo The Golden Filter. Wie von Penelope Trappes und Stephen Hindman gewohnt, werden sich auch auf Autonomy dystopische Klanglandschaften ausbreiten, die sich zwischen Post-Punk, minimalistischen Synthpop und EBM bewegen. Das Video zum Titeltrack gibt einen ersten Vorgeschmack.
Laut einer Studie der Ellen MacArthur Foundation könnte im Jahr 2050 die Menge an Plastik im Meer die Menge der Fische übersteigen. Auch wenn sich diese These letztlich nicht beweisen lässt, da es keine exakten empirischen Daten darüber gibt, wie viel Kunststoffmüll und wie viele Fische aktuell tatsächlich in den Meeren schwimmen, sollte klar sein, dass mit über 10 Millionen Tonnen Plastikmüll, die jährlich in den Weltmeeren landen, etwas gehörig schiefläuft. Ebenso steht außer Frage, dass die Verschmutzung der Meere katastrophale Folgen für das Ökosystem mit sich bringen wird. Selbst der in einem entlegenen Teil des Pazifiks gelegene Marianengraben, mit etwa 11.000 Metern der tiefste Punkt des Ozeans, entgeht nicht der gravierenden Verschmutzung der Meere. Die russische Fotografin Julia Potato hat sich dem Thema mittels ihrer eigenen Mikroperspektive angenähert und in ihrer Serie Sad Colours Of Ocean Plastikteile abgelichtet, die sie an den Stränden Teneriffas aufgefunden hat – schaudererregend schick.
Für die 15. Episode der Afterlife Voyage Reihe hat Kevin De Vries eineinhalb Stunden melodisch-hypnotischen Techno zusammengestellt, der sowohl zum Warmwerden für Tanzflächen als auch auf Afterhours prima funktionieren dürfte.