Ellen Allien hat am Mittwoch dieser Woche ein ausgelassenes Set auf ihrem Balkon gespielt. In gewohnter Manier geht es gut nach vorne und lässt gleichermaßen mit einem Schmunzeln an vergangene Clubnächte erinnern sowie frohen Mutes in die Zukunft blicken.
Vatican Shadow hat für seinen Track Predawn Coup D’etat (Schwarzkopf Duffle Bags Of Rials) ein neues Video veröffentlicht. Bei Predawn Coup D’etat (Schwarzkopf Duffle Bags Of Rials) handelt es sich um den Eröffnungstrack von Vatican Shadows Album Persian Pillars Of The Gasoline Era, das sich mittels dystopischen Sounddesign mit der Nahostpolitik der USA auseinandersetzt. Hieran sind auch die Bilder des Videos angelehnt, das in Zusammenarbeit mit AJ Annunziata entstanden ist und primär Aufnahmen aus dem zweiten Golfkrieg zeigt.
Ende November erscheint mit House Music Box (Past, Present, No Future) das sechste Album von DJ Hell, welches als Hommage an die Anfangszeiten von House und Techno in Chicago, Detroit und New York City betrachtet werden kann. So hält das Konzeptalbum über die Anfänge elektronischer DJ- und Clubmusic einige Referenzpunkte bereit, die sich auf Wegbereiter der Szene wie Ron Hardy, Frankie Knuckles, Lil‘ Louis und Larry Levan oder die Radiosendung The Electrifying Mojo beziehen. Einen Vorgeschmack auf das Album gibt die erste Single Out Of Control, für die Stacie Ant das Video umgesetzt hat. Und obendrauf gibt es auch noch ein Albumcover von Jonathan Meese.
Altan, der dieses Jahr auf Nous’klaer seine EP Lake Tuz veröffentlich hat, hat nun mit einem Mix für Nous’klaer Radio nachgelegt. Ähnlich wie die Klangwelt auf Lake Tuz, schafft Altan in seinem einstündigen Mix mittels eines minimalistischen, hypnotisierenden Ansatzes eine verträumte Atmosphäre, die uns entspannt ins Wochenende starten lässt.
Anlässlich des fünfzehnjährigen Bestehens des Berliner Labels Sushitech hat die Detroiter Legende Delano Smith die Tracks seiner beiden Singles Dark Shades of Detroit und Light Shades of Detroit aus dem Jahr 2011 auf der EP Shades of Detroit zusammengeführt. Atmosphärische Synths, Basslines und Groove sorgen für einen schwebenden, tiefen und gleichermaßen intensiven Vibe. House in bester Manier.
Wenngleich wir im diesjährigen Jahr auf das Berlin Atonal Festival verzichten mussten und uns vermutlich zahlreiche progressive Klang- und Kunstprojekte entgangen sind, so gibt es zumindest einen Lichtblick mit einer neuen Compilation, die Berlin Atonal Recordings Ende Oktober digital veröffentlicht hat und ein Stück weit die Wiederbelebung des Labels bedeutet. Auf More Light gibt es 19 Tracks von 19 Künstlerinnen und Künstlern, die in enger Beziehung zu dem Festival stehen. Mit dabei sind unter anderem Lafawndah, Nkisi, Alessandro Adriani, Peder Mannerfelt, Laurel Halo und Caterina Barbieri.
Im Januar wird die Compilation auch auf insgesamt fünf LPs erhältlich sein, die im Rahmen eines Box Sets erworben werden können. Zudem hat der Filemacher Hiroo Tanaka, der unter anderem bereits eine Kurzdokumentation zum Berlin Atonal Festival 2018 kreiert hat, einen Trailer zu More Light gestaltet, der visuelle Impressionen des Atonal Festivals zeigt.
In Australien geboren, hat Alison Lewis, auch bekannt als Zanias, ihren Weg über Südostasien und London schließlich nach Berlin gefunden, wo die Musikerin seit 2013 beheimatet ist und sich nach einem Studium der Archäologie und Anthropologie allein auf Musik fokussiert. Bekannt wurde Zanias als Stimme von Linea Aspera und Keluar. Inzwischen ist Zanias auch als Solo-Performerin und DJ unterwegs, mit dem Resultat das regelmäßig hochwertige Sets kreiert werden, die sich aus Genres wie EBM, Industrial, Techno und Wave zusammensetzen. So auch das Set für den HATE Podcast.