
Boris Brejcha hat für Cercle in dem, für die Weltausstellung 1900 errichteten, Grand Palais in Paris ein zweistündiges Set mit ausschließlich eigenen Songs gespielt. Melodiöser Techno mit dem es sich gelöst ins Wochenende starten lässt.

Boris Brejcha hat für Cercle in dem, für die Weltausstellung 1900 errichteten, Grand Palais in Paris ein zweistündiges Set mit ausschließlich eigenen Songs gespielt. Melodiöser Techno mit dem es sich gelöst ins Wochenende starten lässt.

Der in São Paulo lebende Künstler Roniere Santos, auch bekannt als RHR, hat mit Nocturnal Fear eine neue EP veröffentlicht. Während einige Passagen der Platte, wie der atmosphärische und minimalistisch gehaltene Track 2303, einen technoiden Charakter aufweisen, sind andere Tracks, wie etwa Fluxo, eher Electro angehaucht. So oder so eine runde EP, auf der RHR mit Vocoder und analogem Sounddesign seinen eigenen Stil gefunden hat.

Am 16. Juli 1969 starteten die drei Astronauten Neil Armstrong, Edwin „Buzz“ Aldrin und Michael Collins im Rahmen der Apollo 11 Mission mit einer Saturn-V-Rakete von Cape Canaveral zur ersten bemannten Mondlandung. Fünf Tage später, am 21. Juli 1969 (UTC), ist es Neil Armstrong, der als erster Mensch den Mond betritt und somit die Grenzen des Machbaren neu definierte. Die Bilder und Worte, die die Erde vom Mond erreichten, brannten sich in das kollektive Gedächtnis der Menschheit ein und sind bis heute ein Symbol für die menschliche Schaffenskraft.

Nahezu 50 Jahre nach dem historischen Ereignis ermöglicht das Webprojekt Apollo 11 – In Real Time die erste Reise zum Mond mit Originalmaterial nachzuvollziehen. Die Seite hat tausende Stunden Audiomaterial, Filmmaterial, Fotos, Transkriptionen und weitere Informationen synchronisiert und stellt viele der Materialien zum ersten Mal der Öffentlichkeit zur Verfügung. Das Konzept des Projekts, die notwendige Recherche sowie die Aufbereitung der Materialien wurden maßgeblich von dem NASA Mitarbeiter Ben Feist vorangetrieben. In einem Interview mit Collectspace erklärt Feist: „You can just let the mission unfold in front of you. However, if you choose to dig in, it’s the most deep and wide rabbit hole of information I could muster”. Wer sich also in originalen Bildern und Funksprüchen der ersten bemannten Mondlandung verlieren möchte, findet auf Apollo 11 – In Real Time eine außergewöhnliche Menge an Material.

Und da es an dieser Stelle so gut passt, sei auch auf Brian Enos neue Version des erstmals 1983 erschienenen Albums Apollo: Atmospheres & Soundtracks hingewiesen. Ursprünglich für Al Reinerts Dokumentationsfilm For All Mankind komponiert, nimmt Brian Eno das 50. Jubiläum der Mondlandung zum Anlass eine erweiterte Edition des Ambient Klassikers am 19. Juli dieses Jahres zu veröffentlichten. Zu dem neuen Titel Like I Was A Spectator erschien bereits ein Video, das auf Filmaufnahmen der NASA basiert.

Nach der im letzten Jahr veröffentlichten Spreading Plague EP, folgt nun am 21. Juni mit L’Âge Des Métamorphoses das Debütalbum von I Hate Models auf dem Londoner Label Perc Trax. Musikalisch geht der Pariser Künstler auf L’Âge Des Métamorphoses keinerlei Kompromisse ein und schafft über jegliche Genregrenzen hinweg einen intensiven, dystopischen Sound. So auch zu hören auf der Single Sexual Tension zu der Rien das passende Video kreiert hat.

Passend zur Veröffentlichung von Venq Tolep, Robag Wruhmes erstes Album seit acht Jahren, hat der aus Jena stammende DJ und Produzent einen Mix für das französische Magazin Tsugi zusammengestellt, der uns auf die persönliche Reise durch Wruhmes musikalische Geschichte der elektronischen Tanzmusik mitnimmt.

Cassy hat mit Next Generation eine fidele House EP produziert, die mit lebendigen Beats und der nötigen Prise an Bass eindringlich zum Tanzen einlädt. Die Platte umfasst drei Tracks und ist auf Cassys eigenem Label Kwench Records erschienen. Der richtige Vibe für die Jahreszeit.

Nach all dem Karneval in den letzten Tagen mal wieder etwas besinnlichere Töne von der australischen Künstlerin Carla dal Forno, die mit So Much Better die erste EP auf ihrem neuen Label Kallista Records herausgebracht hat. Der Titeltrack verarbeitet in stoischer Manier mit ruhiger Stimme und minimalistischen Arrangement eine vergangene Beziehung und schafft dabei eine leicht verträumte Stimmung.