Carla dal Forno – So Much Better

Carla dal Forno – So Much Better
Bild: © Samual Davidson

Nach all dem Karneval in den letzten Tagen mal wieder etwas besinnlichere Töne von der australischen Künstlerin Carla dal Forno, die mit So Much Better die erste EP auf ihrem neuen Label Kallista Records herausgebracht hat. Der Titeltrack verarbeitet in stoischer Manier mit ruhiger Stimme und minimalistischen Arrangement eine vergangene Beziehung und schafft dabei eine leicht verträumte Stimmung.

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Set zum Freitag #77 – Massimiliano Pagliara

Set zum Freitag #77 – Massimiliano Pagliara
Bild: © Sven Marquardt

In Tricase im tiefsten Süden Italiens geboren, fand Massimiliano Pagliara seinen Weg über Mailand Anfang der 2000er Jahre nach Berlin, wo sich seine Leidenschaft für elektronische Musik schließlich vollends entfaltete. Mit seiner Residency im Berghain und zahlreich gespielten Sets in weiteren Berliner Clubs, wie dem Tresor, ://about blank oder SchwuZ, ist Massimiliano Pagliara inzwischen tief in das Nachtleben der Stadt eingetaucht. Für den Resident Advisor hat Massimiliano Pagliara nun einen fabelhaften Mix kreiert, der zwischen den unterschiedlichen Genres über House, Disco, Electro und Techno bis hin zu Acid oszilliert.

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The Golden Filter – Autonomy

The Golden Filter – Autonomy

Im Juli erscheint mit Autonomy ein neues Album von dem amerikanisch-australischen Duo The Golden Filter. Wie von Penelope Trappes und Stephen Hindman gewohnt, werden sich auch auf Autonomy dystopische Klanglandschaften ausbreiten, die sich zwischen Post-Punk, minimalistischen Synthpop und EBM bewegen. Das Video zum Titeltrack gibt einen ersten Vorgeschmack.

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Sad Colours Of Ocean

Sad Colours Of Ocean

Laut einer Studie der Ellen MacArthur Foundation könnte im Jahr 2050 die Menge an Plastik im Meer die Menge der Fische übersteigen. Auch wenn sich diese These letztlich nicht beweisen lässt, da es keine exakten empirischen Daten darüber gibt, wie viel Kunststoffmüll und wie viele Fische aktuell tatsächlich in den Meeren schwimmen, sollte klar sein, dass mit über 10 Millionen Tonnen Plastikmüll, die jährlich in den Weltmeeren landen, etwas gehörig schiefläuft. Ebenso steht außer Frage, dass die Verschmutzung der Meere katastrophale Folgen für das Ökosystem mit sich bringen wird. Selbst der in einem entlegenen Teil des Pazifiks gelegene Marianengraben, mit etwa 11.000 Metern der tiefste Punkt des Ozeans, entgeht nicht der gravierenden Verschmutzung der Meere. Die russische Fotografin Julia Potato hat sich dem Thema mittels ihrer eigenen Mikroperspektive angenähert und in ihrer Serie Sad Colours Of Ocean Plastikteile abgelichtet, die sie an den Stränden Teneriffas aufgefunden hat – schaudererregend schick.

Sad Colours Of Ocean
Sad Colours Of Ocean
Sad Colours Of Ocean
Sad Colours Of Ocean
Sad Colours Of Ocean
Sad Colours Of Ocean
Sad Colours Of Ocean

(Bilder: Julia PotatoCC BY-NC-ND 4.0)

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Rema – Dumebi

Rema – Dumebi

Mal wieder etwas Neues aus der sich entfaltenden „alté scene“ Nigerias. Mit Dumebi veröffentlicht der aus Benin City stammende Künstler Rema eine neue Single, deren Sound und Videoästhetik die Progressivität der urbanen Jugend des bevölkerungsreichsten Landes des afrikanischen Kontinents abermals widerspiegelt. Verantwortlich für die visuelle Umsetzung ist der Filmemacher Ademola Falomo, der auch schon Regie für das Video zu Santis Single Sparky führte.

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