Truth or Dare – 21 Performances

Jonas Lindstroem – Truth or Dare – 21 Performances

Nachdem ich gestern das von Jonas Lindstroem produzierte Musikvideo von MMOTHS geteilt habe, stöberte ich durch weitere Arbeiten des Fotografen und Filmemachers. Dabei stieß ich auch auf die, mir vorher unbekannte, Installation Truth or Dare – 21 Performances, die letztes Jahr in der Johann König Galerie in Berlin Premiere feierte. Zu sehen gibt es im Video 21 Momentaufnahmen mit zum Teil befremdlichen Bildern, die im nächsten Augenblick schon wieder vertraut wirken können.

„Imagine an elevated version of the content found on cell phones around the world, condensed into these single, focussed cinematic frames.“ – Jonas Lindstroem

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MMOTHS – EVA

MMOTHS – EVA

Mit seinem Debütalbum Luneworks schafft der aus Dublin stammende Jack Colleran, besser bekannt als MMOTHS, eine ziemlich eigne Atmosphäre. Leicht verzückt und psychedelisch mit verführerischen Melodien, White Noise und dezentem Gesang lässt es sich arglos in die Stücke abtauchen. Jonas Lindstroems wunderbare Visualisierung der Single EVA geht damit Hand in Hand. Zeitlos.

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Alexander Berdin-Lazursky – Lamb Of Future

Alexander Berdin-Lazursky – Lamb Of Future

Die Serie Lamb Of Future des in New York ansässigen Designers Alexander Berdin-Lazursky lässt die Grenzen zwischen Fotografie und digitaler Kunst auf erstaunliche Weise verschwimmen. Mit Vangelis im Ohr weckt die unkonventionelle Ästhetik der Models gepaart mit der progressiven Stimmung der Bilder geradezu dystopische Assoziationen. Ich bekomme Lust auf Cyberpunk!

Alexander Berdin-Lazursky – Lamb Of Future

Alexander Berdin-Lazursky – Lamb Of Future

Alexander Berdin-Lazursky – Lamb Of Future

Alexander Berdin-Lazursky – Lamb Of Future

Alexander Berdin-Lazursky – Lamb Of Future

Alexander Berdin-Lazursky – Lamb Of Future

Alexander Berdin-Lazursky – Lamb Of Future

(Bilder: Alexander Berdin-LazurskyCC BY-NC-ND 4.0)

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Maetrik – Return EP

In einem XLR8R-Interview erklärte Maetrik – aka Maceo Plex – mal, dass er seine größte Inspiration spätnachts Zuhause beim Schauen von Science-Fiction-Filmen finden würde. Und so klingt auch seine erste EP seit 2012. Schon die Titel der beiden Tracks Ninex 7-C und Cortex 11-B lassen an entfernte Exoplaneten denken. Gleichermaßen außerirdisch und futuristisch wirkt auch der Sound.

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Ryoichi Kurokawa – Unfold

Inspiriert von astrophysikalischen Erkenntnissen, übersetzt der japanische Künstler Ryoichi Kurokawa die Geburt von Sternen und Galaxien in Klänge, Bilder und Vibrationen. Klingt heftig, ist es auch. In Kooperation mit dem Institute of Research into the Fundamental Laws of the Universe schaffte Kurokawa Simulationen, die kosmologische Prozesse darstellen. Das kaum Vorstellbare wird somit, mittels astrophysikalischer Daten auf denen die immersive audiovisuelle Installation basiert, für die Sinne wahrnehmbar.

Die Premiere erfolgte bereits 2016 im Auftrag von FACT in Liverpool. Im folgenden Video gehen der Astrophysiker Vincent Minier und der Künstler selbst näher auf die Installation ein.

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Kim Byungkwan – Lost Memories

Kim Byungkwan – Lost Memories
Kim Byungkwan, Ohne Titel, Acryl auf Leinwand, 116.8 x 91 cm

Unweigerlich reflektieren wir zum Jahreswechsel das zurückliegende Jahr. Und letztlich werden wir nur wenige Erinnerungen im Gedächtnis behalten, während andere nichtmals die Silvesternacht überleben. Übrig bleibt die eigene Konstruktion der Vergangenheit. Passend zu diesem Prozess lässt sich die Serie Lost Memories des südkoreanischen Künstlers Kim Byungkwan betrachten. Zugleich anmutig, wenn auch nicht perfekt wirken die mit Acryl auf Leinwand dargestellten Figuren. Irgendwie ambivalent eben, wie Erinnerungen.

Kim Byungkwan – Lost Memories
Kim Byungkwan, Ohne Titel, Acryl auf Leinwand, 72.7 x 100 cm
Kim Byungkwan – Lost Memories
Kim Byungkwan, Ohne Titel, Acryl auf Leinwand, 97 x 145.5 cm
Kim Byungkwan – Lost Memories
Kim Byungkwan, Ohne Titel, Acryl auf Leinwand, 97 x 145.5 cm

(Bilder: Kim ByungkwanCC BY-NC-ND 4.0)

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