Stockholm Subway

Conor MacNeill - Stockholm Subway

Stockholm hat eine ziemlich schicke U-Bahn. In über 90 der insgesamt 100 U-Bahnhöfen der Stockholms Tunnelbana können Kunstwerke von gut 150 Künstlern betrachtet werden. Mit einem Streckennetzt von 105 Kilometern gilt die U-Bahn der schwedischen Hauptstadt somit als eine der längsten Kunstgalerien der Welt. Der Fotograf Conor MacNeill wusste einige der Stationen geschickt in Szene zu setzen. Ein wunderbares Beispiel für gelungene Architektur und Kunst im öffentlichen Raum.

Conor MacNeill - Stockholm Subway

Conor MacNeill - Stockholm Subway

Conor MacNeill - Stockholm Subway

Conor MacNeill - Stockholm Subway

Conor MacNeill - Stockholm Subway

Conor MacNeill - Stockholm Subway

Conor MacNeill - Stockholm Subway

Conor MacNeill - Stockholm Subway

Conor MacNeill - Stockholm Subway

Conor MacNeill - Stockholm Subway

Conor MacNeill - Stockholm Subway

Conor MacNeill - Stockholm Subway

(Bilder: Conor MacNeillCC BY-NC-ND 4.0)

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Territoire – Exil

Territoire – Exil

Olivier Arson wohnt eine rastlose Leidenschaft inne, die der Ausgangspunkt verschiedenster Projekte darstellt. Als Produzent und Komponist schreibt er Musik für Filme, Serien, Performances und das Theater. Seine persönlichen Visionen jedoch setzt er kompromisslos unter dem Pseudonym Territoire um. Das heute veröffentlichte Video zu seinem Werk Exil, zeugt von seinem radikalen Ansatz. Der düstere und industrielle Sound wird von brillanten sowie beklemmenden Bildern untermalt. Die visuelle Umsetzung stammt von dem spanischen Filmkollektiv BRBR und zeigt die Flucht aus einer dystopischen Umgebung. Bilder und Sound lassen dabei eine Menge Platz für Interpretationen. Das dazugehörige Album Alix wird am 13. April erscheinen. Ich bin gespannt.

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Punks Not Dead

Punks Not Dead

Kultur unterliegt einem stetigen Wandel. Gleichermaßen wie sich soziale Normen, Sprachen oder Kleidungsstile transformieren, erfindet sich auch Musik regelmäßig neu. Aus bestehenden musikalischen Strömungen werden einzelnen Elemente herausgelöst, mit anderen Musikstilen vermischt oder gänzlich neu definiert. Ein Projekt, das dies wunderbar vor Augen führt, ist die Musicmap von Kwinten Crauwels. In einem spannenden historischen Abriss sucht nun Resident Advisor die Wurzeln der elektronischen Musik im Punk.

„In most people’s minds, the roots of dance music seem pretty clear. Disco gave rise to house music and the art of club DJing. Reggae gave us soundsystem culture, and its musical DNA seeped into genres like jungle and dubstep. And sampling, a staple practice in club music, can be traced back to hip-hop. But is this the full story? In this video, we explore an overlooked link between punk rock and dance music, one that we’re still seeing the effects of to this day.”

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Jab Jab

Tom Harrad und Reuben Millns - Jab Jab

Auf der Karibikinsel Grenada findet alljährlich das Karneval-Festival J’ouvert statt. Eine zentrale Rolle während des Karnevals spielt dabei die Jab Jab Maskerade. Der Ursprung des Begriffs „Jab Jab“ liegt im französischen „Diable“. Mit „Jab Jab“ wird jedoch nicht auf den Teufel selbst Bezug genommen, sondern auf Menschen, die diabolisch agieren und andere Menschen zu unfreiwilligen Handlungen treiben. Somit resultiert die Kostümierung aus der Erfahrung der Sklaverei. Erst nach der Emanzipation aus der Sklaverei war es Afrikanern auf Grenada erlaubt am Karneval teilzunehmen. Heute fungiert der Karneval zum einen als Mahnmal, indem an die Unterdrückung und Brutalität während der Sklaverei erinnert wird. Zum anderen wird mit schwarzer Farbe und Motorenöl auf den Körpern die gewonnen Freiheit gefeiert. Die beiden Filmemacher Tom Harrad und Reuben Millns haben ein eindrucksvolles Portrait geschaffen, das die kulturelle und historische Bedeutung des Karnevals auf Grenada reflektiert.

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