Anfang August fand das von den Berliner Partycrews Bachstelzen und Katerblau / Holzmarkt organisierte Garbicz Festival in Polen statt, von dem Pauli Pocket uns ein zauberhaftes Set mitgebracht hat, mit dem es sich fantastisch durch die letzten Sommernächte tanzen lässt. Frönen wir noch einmal dem spätsommerlichen Hedonismus!
Clair de Lune

Zu den bekanntesten Werken des französischen Komponisten Claude Debussy zählt seine Suite bergamasque. Die Klaviersuite wurde im Jahr 1890 komponiert und besteht aus vier Sätzen. Der bedeutendste Teil der Suite bergamasque ist der dritte Satz Clair de Lune. Der Titel geht vermutlich auf das gleichnamige Gedicht von Paul Verlaine zurück, und kann im deutschen mit Mondlicht oder Mondschein übersetzt werden. Der zu diesem Zeitpunkt noch junge Komponist schaffte mit Clair de Lune ein schwebendes, melancholisches sowie geheimnisumwobenes Musikstück. Die tiefe Atmosphäre inspirierte nun die NASA dazu, die Klänge mit Bildern des auf dem Mond wandernden Sonnenlichts zu visualisieren.
Set zum Freitag #36 – Alex Niggemann
Zum fünften Jahrestag seines Labels Aeon hat Alex Niggemann letztes Wochenende ins Watergate geladen. Zwischen vier und sieben Uhr spielte er persönlich das Closing Set und das hat es, wie erwartet, in sich. Zeitlos und futuristisch geht es für Aeon in ein neues Jahr.
Stephanie Sykes – Interference EP

Am Freitag erscheint Stephanie Sykes neue EP Interference. Neben dem Titeltrack sowie dem dazugehörigen Remix von Janice gibt es mit On The Other Side einen wunderbar tiefen Broken-Beat Techno Track. Mit Kicks, Bass und atmosphärischen Synths entführt uns Stephanie Sykes in ihre Klangwelt.
Set zum Freitag #35 – Fideles
Für den Hï Ibiza Podcast kreierte das italienische Duo Fideles abermals ein hypnotisches Set, mit dem es sich beschwingt ins Wochenende treiben lässt. Der ideale elektronische Aperitif zum Warmspielen vorm Clubbesuch!
Delhia de France – Moirai EP

Wem aktuell nach etwas leiseren Tönen ist, sei die neue EP der Singer-Songwriterin Delhia de France ans Herz gelegt. Auf Robot Kochs Label Trees and Cyborgs erschien mit Moirai ein feiner Entwurf elektronischer Popmusik. Intim, melancholisch und mit außergewöhnlicher Stimme singt Delhia de France, ohne dass einer der vier Tracks Gefahr läuft, kitschig zu erscheinen.
Set zum Freitag #34 – Stephan Bodzin

Das französische Musikkollektiv Cercle hat ein Faible für extravagante Locations. Wenn dann noch Koryphäen der elektronischen Musik geladen werden, ist der Rahmen für Außergewöhnliches bereitet. Und in diese Kategorie fällt Stephan Bodzins Live Set, welches er inmitten der Alpen in knapp 3.000 Metern Höhe auf dem Schweizer Berg Schilthorn spielte. Das Fundament des Sets bildet nach wie vor Bodzins vor drei Jahren erschienenes Album Powers of Ten. Trotz des gut vertrauten Sounds, bleiben Bodzins Live Sets weit davon entfernt trivial zu erscheinen. Neben der zeitlosen Musik, ist es insbesondere die Leidenschaft und Authentizität, die Bodzins Live Sets einmalig machen.