
Der ukrainische DJ und Produzent Svarog hat für ÆNIGMA einen fabelhaften Mix aufgenommen, der uns über eine Stunde in tiefen, atmosphärischen Techno eintauchen lässt. Wem nach obskuren, hypnotisierenden Klängen ist, sollte dringend auf Play drücken.

Mit Wyre hat Al Wootton vier neue Tracks veröffentlicht, die nach Maenads und Callers Spring eine EP Trilogie komplementieren, die sich durch tiefen, texturreichen Techno auszeichnet. Auf das Wesentliche reduziert schafft Al Wootton atmosphärische Arrangements, die sowohl in Clubs als auch in den heimischen vier Wänden funktionieren.

Lafawndah und Lamin Fofana haben gemeinsam für die neuste Bottega Veneta Episode auf NTS Radio einen Mix kreiert, der avantgardistische Klänge mit sich bringt und Werke von Künstlerinnen und Künstler wie Xenakis, Pauline Oliveros, Miles Davis und Donato Dozzy ineinander verschmelzen lässt. Abgerundet wird der Mix durch Produktionen von Lafawndah und Lamin Fofana selbst. Wem nach einer kleinen Klangerfahrung ist, kann bedenkenlos auf Play drücken.

Diesen Freitag erscheint mit Agitas Al Sol ein neues Album des New Yorker Komponisten und Klangkünstlers Rafael Anton Irisarri. Auf Agitas Al Sol sind texturreiche Arrangements zu finden, die sich allmählich aufbauen und schließlich in einen dichten sowie schweren Klangkosmos hineinführen. Trotz des minimalistischen Ansatzes werden die Stücke nie langweilig, sondern entfalten mit der Zeit vielmehr eine intensive Wirkung, der es sich nur schwer entziehen lässt. An dieser Stelle der dritte Titel der LP Atrial 1.2.

Mit Yesterday Is Heavy hat der Produzent und Singer-Songwriter Lil Silva letzte Woche sein Debütalbum veröffentlicht. Die zwölf Titel der LP sind über die letzten Jahre entstanden und haben Lil Silva einiges abverlangt. So erläutert der Künstler:
“It’s an album about stepping outside of a comfort zone, outside of myself. It’s about heft and heart but mostly about hope […] It’s taken me a long time to get to this stage, but I appreciate the value of taking time and I don’t regret it. Yesterday is heavy but tomorrow is forever.”
An dieser Stelle das Video zu der Single Another Sketch, für das Fenn O’Meally Regie geführt hat.

Nach ihrem Debüt als Produzentin auf der von KMRU kuratierten Compilation Place: Nairobi hat die kenianische Künstlerin Coco Em im April dieses Jahres ihre Debüt EP Kilumi veröffentlicht. Coco Em vermag es unterschiedliche Stile versiert verschmelzen zu lassen und dabei einen fidelen Vibe zu kreieren, der stets zum Tanzen einlädt. So auch in ihrem Mix, der Anfang Juli für Refuge Worldwide aufgenommen wurde.

Die in Stockholm lebende Komponistin und Musikerin Kali Malone hat mit der LP Living Torch zwei neue Stücke veröffentlicht, die eine tiefe sowie eindringliche Wirkung entfalten. Mittels eines elektroakustischen Ensembles, das aus einer Posaune, einer Bassklarinette, einem Boîte à Bourdons sowie dem ARP 2500 Synthesizer besteht, schafft Kali Malone aufs Wesentliche reduzierte, gleichwohl texturreiche Kompositionen, die die Zuhörinnen und Zuhörer in unwirkliche Klangwelten entführen.