Der DJ, Produzent und Mannequin Records Gründer Alessandro Adriani hat für The Playground einen Mix aufgenommen, der in typischer Adriani Manier Elemente aus Techno, Electro, Wave, EBM und Post-Punk geschickt ineinander verschmelzen lässt. Das Ganze kompromisslos sowie intensiv.
Der in New York lebende Produzent Francis Harris hat mit Thresholds eine neue LP veröffentlicht, die zwölf atmosphärische Klangkunstwerke beinhaltet. Mittels versiertem Sounddesign und komplexen Texturen kreiert Harris Klanglandschaften, welche die Zuhörerinnen und Zuhörer in leicht melancholische, verträumte Welten abttauchen lässt.
Im November letzten Jahres erschien mit Panther In Mode die Debüt EP, der in London lebenden Künstlerin Alewya. Zu dem ebenfalls auf der EP veröffentlichten Track Ethiopia hat nun der DJ und Produzent Boddhi Satva einen Remix kreiert, der mit leichten Dub Grooves dem Track eine neue, eingängige Atmosphäre verpasst, die fabelhaft mit Alewyas Vocals harmoniert.
Die japanische DJ und Produzentin Yukari Okamura hat für die neuste Episode der Monument Mix Serie ein fast zweistündiges Set aufgenommen. Yukari Okamura, die bereits auf Labels wie Semantica, Circular Limited, Occultech Recordings und Oslated ihre eigenen Produktionen veröffentlich hat, schafft es mittels obskuren Sounddesign sowie technoiden Grooves eine psychedelische Atmosphäre zu erzeugen, die Zuhörerinnen und Zuhörer fest in ihren Bann zieht.
Auf ihrem neuen Album a journey… vereint die japanische Produzentin Hinako Omori analoges Sounddesign, Field Recordings, zarte Vocals sowie binaurale Klänge zu einem stimmigen Gesamtbild. Feinfühlige Musik, in die es sich für einen Moment verlieren lässt.
Wenngleich Lwazi Asanda Gwala, besser bekannt als DJ Lag, aus der elektronischen Musikszene Afrikas und darüber hinaus nicht wegzudenken ist, erschien erst kürzlich mit Meeting with the King sein Debütalbum. Zurecht gilt DJ Lag als Wegbereiter des Gqom. Jener progressiven und gleichermaßen kompromisslosen elektronischen Spielart, die in den Townships Durbans ihre Geburtsstätte gefunden hat. Der Begriff „Gqom“ [/ᶢǃʱòm/] bildet sich aus einer Kombination von Klicklauten, die aus der Zulu und Xhosa Sprache stammen und dessen Phonetik an eine Bassdrum erinnert, die schließlich das Fundament des Stils bilden. Gqom lebt von tieffrequentierten Bässen sowie einer mitunter apokalyptischen, martialischen Klangwelt, die die Lebensrealität der Jugendlichen aus den rostigen Wellblechhütten der südafrikanischen Vorstädte reflektiert. Wie bereits der Technosound aus Berlin und Detroit durch den speziellen urbanen Lebensraum geprägt wurde, entwuchs auch den Townships in Durban eine originelle, dystopische Klangwelt, die ihres Gleichen sucht. Und diese Klangwelt hat DJ Lag in seinen Produktionen maßgeblich mitkreiert. Auf seinem Debütalbum erweitert DJ Lag nun seinen Stil und lässt auf den fünfzehn Tracks Inspirationen aus Genres wie Amapiano, Afrohouse und Kwaito miteinfließen. Der in Durban aufgewachsen Künstler spricht dabei von Gqom 2.0.
Anders Hellberg hat für das in Kiew beheimatetet Kollektiv ÆNIGMA einen atmosphärischen Mix aufgenommen, der uns tief in die musikalische Ästhetik des schwedischen DJ und Produzenten eintauchen lässt. Über eine Stunde kreiert Hellberg mittels komplexer Texturen, hypnotisierenden Rhythmen und träumerischen Klangflächen eine entrückende Klangwelt.