Set zum Freitag #34 – Stephan Bodzin

Set zum Freitag #34 – Stephan Bodzin

Das französische Musikkollektiv Cercle hat ein Faible für extravagante Locations. Wenn dann noch Koryphäen der elektronischen Musik geladen werden, ist der Rahmen für Außergewöhnliches bereitet. Und in diese Kategorie fällt Stephan Bodzins Live Set, welches er inmitten der Alpen in knapp 3.000 Metern Höhe auf dem Schweizer Berg Schilthorn spielte. Das Fundament des Sets bildet nach wie vor Bodzins vor drei Jahren erschienenes Album Powers of Ten. Trotz des gut vertrauten Sounds, bleiben Bodzins Live Sets weit davon entfernt trivial zu erscheinen. Neben der zeitlosen Musik, ist es insbesondere die Leidenschaft und Authentizität, die Bodzins Live Sets einmalig machen.

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Hidden Glances

Hidden Glances

Mit seinem Regiedebüt Hidden Glances schafft Gonzalo Hergueta ein packendes Portrait der spanischen Fotografin Isabel Muñoz. Seit über 30 Jahren reist Muñoz durch die Welt und versucht fotografisch die Geschichten der Menschen und deren Kulturen einzufangen. Ihre akribisch selbstentwickelten schwarzweiß Bilder gehen dem Betrachter unter die Haut und sind unter anderem im Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofía in Madrid zu sehen, im Maison Européenne de la Photographie in Paris oder im New Museum of Contemporary Art in New York. Hidden Glances verschafft einen Blick hinter die Kulissen der Arbeit einer beeindruckenden Fotografin.

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Georgia’s Rave Revolution

Georgia's Rave Revolution

Im Mai 2018 kam es in dem Club Bassiani und dem Café Gallery in der georgischen Hauptstadt Tiflis zu Polizeirazzien. Die Razzien sowie die darauffolgenden Demonstrationen und Geschehnisse können nur in einem größeren politischen und gesellschaftlichen Kontext detaillierter betrachtet werden. Ein 15-minütiger Dokumentationsfilm der britischen BBC blickt nun hinter die Kulissen und versucht sich den Ereignissen mit einem Fokus auf die politischen Hintergründe zu nähern.

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Roger Ballen – A Good Picture Comes From Nowhere

Roger Ballen – A Good Picture Comes From Nowhere

Mit A Good Picture Comes From Nowhere schafft die Tate Gallery ein spannendes Portrait des US-amerikanischen Fotografen Roger Ballen. Seit den 1970er Jahren lebt Ballen in Südafrika und erkundet dort das Dunkle und Obskure. So zeigt der Fotograf etwa in seiner Serie Platteland die vermeintliche weiße Herrenrasse als eine durch Isolation und Inzucht deformierte und debil gewordene Unterschicht. In Shadow Chamber komponiert Ballen unwirkliche Bilder, die den schlimmsten Alpträumen entsprungen sein könnten. Der fotografische Stil Ballens wandelt dabei auf unnachahmlicher Weise zwischen der Dokumentation des Absurden und sonderbarer Fiktion. Doch nicht nur als Fotograf schafft Ballen seine eigene Bildsprache. Ebenso ist er für das fabelhafte Musikvideo I Fink U Freeky von Die Antwoord verantwortlich sowie er mit Asylum of the Birds einen verstörenden Kurzfilm über Menschen und Vögel geschaffen hat. Good Picture Comes From Nowhere gibt einen kurzweiligen Einblick in die Arbeit eines Ausnahmekünstlers.

Roger Ballens bizarrer Kurzfilm Asylum of the Birds:

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