Der aus Stockholm stammende Produzent Varg hat das FACT Magazine in sein Studio eingeladen, um im Rahmen der Against the Clock Serie eine zehnminütige Studiosession aufzunehmen. Wie von Varg gewohnt, kreiert er in den zehn Minuten mithilfe eines Moogs, einer 808, Samples von seinem iPhone, einige Effekten und Ableton einen tief atmosphärischen Technotrack. Ziemlich beeindruckend das Ganze.
Der dreizehnte Mix für die Afterlife Voyage Reihe kommt von den Labelgründern persönlich und hat es in sich. Über zwei Stunden spielen Tale Of Us aus ihrem Sortiment an tiefen, hypnotischen Technotracks, deren unverwechselbare Soundlandschaften uns unweigerlich auf die Reise schicken.
Der schwedische Produzent Dinamarca veröffentlichte mit Onizuka auf seiner letzten EP Emotional Dance Music einen wunderbar melancholischen, verträumten Track, der sich vortrefflich in die ersten Regentage des neuen Jahres einfügt.
Bild: Jesús León, „Vida“, Edition Patrick Frey, 2018
José de Jesús “Chucho” León Hernández treibt sich regelmäßig im Nachtleben von Mexico City herum und hält seine Erlebnisse dabei fotografisch fest. Das Resultat sind wilde, kaputte, erotische sowie pulsierende Momentaufnahme der Kreaturen der Nacht einer mexikanischen Millionenmetropole. Nur dadurch, dass Jesús León selbst seit über 20 Jahren Teil des dokumentierten Milieus ist, konnten die intimen Einblicke in den Exzess festgehalten werden. Der gerade in der Edition Patrick Frey erschiene Bildband Vida ist somit auch seine persönliche Sicht auf die Untergrundszene Mexico Citys. Eine Szene, die geprägt ist von Lust, Grenzüberschreitungen, Schattenseiten, Schonungslosigkeit, Gauner, Stricher, Dämonen, Gewalt, Drogen, Musik und Sex. Diese Phänomene hält Jesús León explizit fest und deren Inszenierung schafft die Ästhetik seiner Fotografien.
Bild: Jesús León, „Vida“, Edition Patrick Frey, 2018Bild: Jesús León, „Vida“, Edition Patrick Frey, 2018Bild: Jesús León, „Vida“, Edition Patrick Frey, 2018Bild: Jesús León, „Vida“, Edition Patrick Frey, 2018Bild: Jesús León, „Vida“, Edition Patrick Frey, 2018Bild: Jesús León, „Vida“, Edition Patrick Frey, 2018Bild: Jesús León, „Vida“, Edition Patrick Frey, 2018Bild: Jesús León, „Vida“, Edition Patrick Frey, 2018
Mat Collishaw, Albion, 2017, 430 x 540 x 460 cm, Materials: Aluminium, media player, Mirror, Paint, Scaffolding rig, Scretching accessories, Transparent mirror film, Video Projector, Wood
Der englische Künstler Mat Collishaw zeigt im Berliner Sitz der Galerie Blain|Southern aktuell seine Ausstellung The Grinders Cease. Die Installationen, Skulpturen, Fotografien sowie Gemälde setzen sich mit existenziellen Themen wie Tod, Zerstörung und Verfall auseinander und zeigen die Vergänglichkeit weltlicher Vergnügen auf. So zeigt Collishaw in seiner Serie Last Meal on Death Row etwa die letzten Mahlzeiten von Gefängnisinsassen vor ihrer Hinrichtung. Die Installation Albion thematisiert die Major Oak aus dem englischen Sherwood Forest. Die Jahrhunderte alte, sagenumwobene Eiche hat einen hohlen, verrotteten Stamm, dessen riesige Äste bereits seit viktorianischer Zeit durch ein kunstvolles Gerüst gestützt werden und somit nur noch das Trugbild eines lebendigen Objekts darstellen. Ebenso können Collishaws Werke Columbine, Black Mirror Works und Seria Ludo noch bis zum 26. Januar in der Galerie Blain|Southern betrachtet werden.
Für den siebten Mix der Panorama Bar Serie des Berliner Labels Ostgut Ton kreierte der Panorama Bar Resident nd_baumecker über mehrere Jahre ein fabelhaftes Set, welches unterschiedlichste Stile mühelos vereint und doch eine klare Linie verfolgt.
„Mit diesem Mix hab‘ ich versucht zu kommunizieren, dass es bei Clubmusik auch noch um was anderes geht, als draufzuballern und ’ne offene Hi-Hat und ’ne Kickdrum zu haben. Mir fehlt da oben manchmal die Wärme: eine klangliche Qualität, zu der man wegspacen, loslassen und komplett in die Musik eintauchen kann. Anders gesagt brauchen wir Frequenzen und Klänge, die Gefühle ausdrücken. Deshalb würde ich sagen ist mein Panorama Bar 07-Mix dreamy, melodiös und psychedelisch geraten – hier und da mit ein bisschen Peaktime-Material. So würde ich das gerne mal an einem Sonntagnachmittag oder Montagmorgen hören, wenn es draußen hell ist.“ nd_baumecker über seinen Panorama Bar 07-Mix
Im Rahmen der Totem-Serie des Berliner Labels Stroboscopic Artefacts veröffentlichte Efdemin bereits im Dezember die transparente 10″ Vinyl Wrong Movements. Mit treibenden, staccatoartigen Synthlines sowie einem psychedelischen, etwas unheilvollen Sounddesign eignet sich der erste Track der Platte Circles ziemlich gut dazu, musikalisch in das neue Jahr zu starten. Mal schauen was es bringen wird…