A$AP Rocky feat. Juicy J – Gunz N Butter

A$AP Rocky feat. Juicy J – Gunz N Butter

Nach Fukk Sleep und Sundress veröffentlicht A$AP Rocky mit Gunz N Butter das nächste bildgewaltige Video aus seinem aktuellen Album Testing. Das von James Mackel konzipierte Video erscheint wie ein Kaleidoskop einer überdrehten amerikanischen Gesellschaft und erinnert an Godfrey Reggios Experimentalfilm Koyaanisqatsi, was mit „Leben im Ungleichgewicht“ übersetzt werden kann. In einer zusammenhangslosen Bildabfolge werden dem Zuschauer die schonungslose Verwertung von Menschen und Tier, eine pathologische Vernarrtheit in Waffen, Rassismus sowie psychische und physische Grenzüberschreitungen dargeboten, die unweigerlich die Assoziation aufkommen lassen, dass da etwas nicht ganz in Ordnung sein könnte.

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Set zum Freitag #50 – Mind Against

Set zum Freitag #50 – Mind Against

Nachdem das französische Musikkollektiv Cercle bereits Stephan Bodzin die Möglichkeit gegeben hat, in knapp 3.000 Metern Höhe auf dem Schweizer Berg Schilthorn zu spielen und kürzlich der Eiffelturm für ein Set von Nina Kraviz übernommen wurde, waren nun Mind Against an der Reihe, an einer nicht ganz gewöhnlichen Lokalität die Menschen zum Tanzen zu bringen. Ort des Schauspiels war das gläserne Foyer im Musée des Confluences in Lyon, in dem Mind Against ein knapp zweistündiges tiefes, hypnotisierendes Set gespielt haben.

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iWalk Ye Phara

iWalk Ye Phara

Zur Einstimmung aufs Wochenende ein Track der Lust auf Tanzfläche macht. Die beiden südafrikanischen Produzentengrößen DJ Maphorisa und DJ Raybel haben sich Moonchild Sanelly, Zulu Mkhathini sowie K.O. geschnappt und mit Gqom, Kwaito und African House allerart südafrikanische Musikstile virtuos verschmelzen lassen. iWalk Ye Phara!

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The Art of Museums

Francisco de Goya – The Art of Museums
Francisco de Goya, Saturn verschlingt eines seiner Kinder, Serie „pinturas negras“, 1819 – 1823, Öl auf Leinwand, 146 × 83 cm, Museo del Prado in Madrid via Wikimedia Commons

Für die neue Dokumentationsreihe The Art of Museums besucht arte acht bedeutende Museen aus acht Ländern und zeigt, Museen sind mehr als bloße Aufbewahrungsstätten für Artefakte und Kunst. In jeder der acht Folgen übernimmt eine bekannte Persönlichkeit die Rolle des Museumsführers und stellt das Museum sowie die dort ausgestellten Lieblingswerke vor. Vivienne Westwood begleitet die Zuschauer durch das Kunsthistorische Museum Wien, die Choreografin Sasha Waltz präsentiert das Musée d’Orsay in Paris, der Fotograf Erwin Olaf stellt das Amsterdamer Rijksmuseum vor, Julie Mehretu besichtigt das Solomon R. Guggenheim Museum in New York, der Schriftsteller Karl Ove Knausgård nimmt uns mit ins Munch Museum in Oslo, Wolfgang Joop zeigt die Uffizien in Florenz und Katharina Grosse folgen wir in die Alte Nationalgalerie in Berlin. Den Anfang macht jedoch die Opernsängerin und mehrfache Grammy-Gewinnerin Joyce DiDonato, die uns durch das Museo del Prado in Madrid führt und sich mit Goyas pinturas negras sowie dem Garten der Lüste von Hieronymus Bosch auseinandersetzt. Neben den bedeutenden Werken des Prados wird auch auf die Geschichte und die kulturelle Bedeutung des bald 200 Jahre alten Museums eingegangen.

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Set zum Freitag #49 – Joburg Resists

Set zum Freitag #49 – Joburg Resists
Afropunk Fest Johannesburg, Foto: Jeff Rikhotso

Afropunk steht für eine globale, multikulturelle, progressive, freie und kreative Gesellschaft. Diese Werte kommen nicht nur in den Publikationen zum Vorschein, sondern sollen auch im Rahmen der selbst organisierten Feste gelebt werden. Anlässlich ihres Festes in Johannesburg, veröffentlichte Afropunk einen Mix im Zeichen des Widerstandes gegen die Kräfte, die kein Interesse an einer globalen, multikulturellen, progressiven, freien und kreativen Gesellschaft haben. Zu hören in dem Mix sind unter anderem Moonchild Sanelly, Faka, Public Enemy und Flying Lotus.

(Titelbild: Jeff RikhotsoCC BY-NC-ND 4.0)

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God Said Give ’Em Drum Machines

God Said Give ’Em Drum Machines

Die Filmemacher Jennifer Washington und Kristian Hill arbeiteten die letzten sieben Jahre an einer Dokumentation über die Anfänge des Technos im Detroit der 1970er Jahre. Der Film God Said Give ’Em Drum Machines: The Story of Detroit Techno legt den Fokus auf die afroamerikanische Community, aus deren Mitte der neue, futuristische Sound hervorgegangen ist und erst den Untergrund und später die gesamte elektronische Musikszene prägen sollte. Die dunkle Seite der Musikindustrie wird dabei nicht ausgeblendet. Trotz der großen kulturellen Verdienste, sind viele der musikalischen Pioniere leer ausgegangen und haben weder die künstlerische noch die finanzielle Anerkennung erfahren, die ihnen zustehen würde. Der Film begleitet bedeutende Wegbereiter des Technos wie Juan Atkins, Kevin Saunderson, Derrick May, Eddie Fowlkes, Blake Baxter, und Santonio Echols. Die Arbeit von Jennifer Washington und Kristian Hill kann heute noch im Rahmen einer Kickstarter-Kampagne unterstützt werden.

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