Pøli & Lorenzo Raganzini – Omala Kcohs

Pøli & Lorenzo Raganzini – Omala Kcohs

Im Jahr 2014 gründeten Pøli und Lorenzo Raganzini in Barcelona das HEX Kollektiv, unter dessen Namen sie Ausstellungen und Partys veranstalten, Sets veröffentlichen und für Kreative allerlei Couleur eine Anlaufstelle bieten. Mit der Gründung eines eigenen Labels geht Hex nun in die nächste Phase. Und wie sollte es auch anders sein, als dass die erste Platte auf dem neu gegründeten Label von Pøli und Lorenzo Raganzini selbst stammt. Auf der Debüt EP Omala Kcohs erwartet uns straightforward Techno mit authentischer Untergrund Attitüde. Zu dem Track Raving in Paris wurde bereits ein Video veröffentlicht, das die Atmosphäre des Tracks mit stimmigen Impressionen aus Paris und Barcelona gut einfängt.

Neben Raving in Paris sind drei weitere Originaltracks und eine Reihe an Remixes auf der EP zu finden.

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Set zum Freitag #66 – Kampire

Set zum Freitag #66 – Kampire
Bild: © Darlyne Komukama

Ob Kwaito, Gqom, African House oder Electro Acholi, es ist schon lange nichts Ungewöhnliches mehr daran, dass originelle und innovative Entwicklungen der elektronischen Musik ihren Ursprung auf dem afrikanischen Kontinent finden. Exemplarisch hierfür kann aktuell das in Kampala gegründete Nyege Nyege Kollektiv angeführt werden, welches die Tanzflächen Afrikas und Europas heftig ins Schwitzen bringt. So auch Kampire, die einen festen Bestandteil des Kollektivs bildet und mit einem Potpourri afrikanischer Genres und Sounds zutiefst intensive Sets spielt, wie zuletzt für das Crack Magazine.

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Pessimist – Austerity

Pessimist – Austerity

Anfang des Monats erschien mit Austerity eine neue EP des in Bristol lebenden Produzenten Pessimist. Mit entschleunigtem Tempo und einem minimalistischen Ansatz schafft Pessimist auf Austerity einen zutiefst unheilvollen und beklemmenden Soundkosmos, der die Zuhörerinnen und Zuhörer bestürzt zurücklassen dürfte. Der Eröffnungstrack New Age gibt hiervon eine Vorahnung.

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Caterina Barbieri – Ecstatic Computation

Caterina Barbieri – Ecstatic Computation

Anfang Mai erscheint mit Ecstatic Computation ein neues Album der italienischen Komponistin Caterina Barbieri. Barbieri verfolgt einen minimalistischen, modularen Ansatz, der die Schnittstelle zwischen künstlicher Intelligenz und menschlicher Wahrnehmung auslotet. Beide Faktoren des Ansatzes spiegeln sich auch im Albumtitel wider, der die ekstatische Computation postuliert.

„Computation is turned from being a formal, automatic writing technique into a creative, psychedelic practice to generate temporal hallucinations. A state of trance and wonder where the perception of time is distorted and challenged.“

Die insgesamt sechs Tracks umfassende LP wird am dritten Mai veröffentlicht. Der Eröffnungstrack Fantas gibt einen ersten Vorgeschmack.

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Santi – Sparky

Santi – Sparky

Der aus Lagos stammende Musiker und Künstler Santi hat mit Sparky eine neue Single veröffentlicht. Wie schon zu seinen Tracks Rapid Fire und Freaky führte Santi auch für das Video zu Sparky eigenständig Regie. Der Sound des aufstrebenden Künstlers geht aus einer feinen Mixtur aus Nigerian Funk, Afrobeats, R&B und Trap Elementen hervor. Sowohl Santis Sound als auch die visuelle Ästhetik steht für die progressive, urbane Jugend Nigerias, deren kulturelles Schaffen nur so vor Kreativität strotzt. Mit der sogenannten „alté scene“ entwickelte sich in den letzten Jahren eine nigerianische Subkultur, zu der neben Santi auch Musiker wie Odunsi und Zamir sowie eine Reihe an weiteren Freigeistern, Künstlern und Kreativen zählen, deren Werke zukünftig für weiteres Aufsehen sorgen dürften.

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