anaiis – spirit moves

anaiis – spirit moves

Am zehnten September erschien mit this is no longer a dream das Debütalbum der französisch-senegalischen Künstlerin anaiis. Die in Toulouse geborene Musikerin steht für einen schaurig-schönen sowie detailverliebten Sound, der sich aus mannigfaltigen kulturellen Einflüssen ergibt und in einem zeitgenössischen, leidenschaftlichen Stil resultiert. Der tiefe kulturelle Hintergrund zeigt sich auch in dem Kurzfilm spirit moves, der in Zusammenarbeit mit dem Künstlerkollektiv Child Studio und dem Londoner Victoria and Albert Museum entstanden ist und wofür Passagen aus this is no longer a dream neuinterpretiert wurden und nun als Soundtrack dienen.

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Jakob Kudsk Steensen – Berl-Berl

Jakob Kudsk Steensen – Berl-Berl
Jakob Kudsk Steensen, ‘Berl-Berl’, Halle am Berghain, 2021. © Timo Ohler

Der dänische Künstler Jakob Kudsk Steensen verwandelt aktuell im Rahmen seiner monumentalen Installation Berl-Berl die Halle am Berghain mittels diverser großformatiger LED-Screens in ein digitales Sumpfgebiet und führt die Besucherinnen und Besucher somit in die Vergangenheit und zugleich in die fiktive Zukunft der Hauptstadt. Ermöglicht wird dies durch das Potenzial neuester Technologien, anhand derer Jakob Kudsk Steensen hyperrealistische, sich stetig wandelnde Bilder erschaffen hat, für dessen Realisierung der Künstler über mehrere Monate hinweg die noch erhaltenen Sümpfe der Region Berlin-Brandenburg, insbesondere den Spreewald, erforschte. So stammt der Titel der Ausstellung von dem slawischen Wort „Berl“, welches mit Sumpf übersetzt werden kann und auch den Ursprung für den Namen der Hauptstadt bildet.

Jakob Kudsk Steensen – Berl-Berl
Jakob Kudsk Steensen, Berl-Berl, Installation view, Halle am Berghain, Berlin, 2021. © Timo Ohler

Wie viele andere Metropolen entstand auch Berlin in einem Sumpfgebiet – einer gesättigten Landschaft, die einer Vielzahl von Arten als Lebensgrundlage dient. Daran angelehnt hat auch Jakob Kudsk Steensen seiner multidimensionalen, raumgreifenden Installation Leben eingehaucht. Entworfen wurde die Welt mittels der Unreal Engine, die primär für Konsolen- und Computerspiele entwickelt wurde, und nun im Rahmen der Ausstellung bizarre Lebewesen, in fantastischen Landschaften zeigt. Begleitet werden die Bilder durch spezifische Klanginstallationen, für die die venezolanische Sängerin und Produzentin Arca sowie der Klangkünstler Matt McCorkle verantwortlich sind. Das Zusammenspiel aus diesen verschiedenen Komponenten, angefangen bei den hyperrealistischen Bildern über das Licht und den Klang bis hin zu der imposanten Architektur des Berghains, lässt die Besucherinnen und Besucher allmählich in die neu erschaffende Welt abtauchen. Hierfür bleibt noch bis zum 26. September Zeit.

Jakob Kudsk Steensen – Berl-Berl
Jakob Kudsk Steensen, ‘Berl-Berl’ , Halle am Berghain, 2021. © Timo Ohler

Im Rahmen einer kurzen Dokumentation erläutert Jakob Kudsk Steensen das Konzept hinter Berl-Berl und gibt einige Impressionen in seine Arbeit.

Jakob Kudsk Steensen – Berl-Berl
Jakob Kudsk Steensen, Berl-Berl, Installation view, Halle am Berghain, Berlin, 2021. © Timo Ohler
Jakob Kudsk Steensen – Berl-Berl
Jakob Kudsk Steensen, Berl-Berl, Installation view, Halle am Berghain, Berlin, 2021. © Timo Ohler
Jakob Kudsk Steensen – Berl-Berl
Jakob Kudsk Steensen, Berl-Berl, Installation view, Halle am Berghain, Berlin, 2021. © Timo Ohler
Jakob Kudsk Steensen – Berl-Berl
Jakob Kudsk Steensen, Berl-Berl, Installation view, Halle am Berghain, Berlin, 2021. © Timo Ohler
Jakob Kudsk Steensen – Berl-Berl
Jakob Kudsk Steensen, Berl-Berl, Installation view, Halle am Berghain, Berlin, 2021. © Timo Ohler
Jakob Kudsk Steensen – Berl-Berl
Jakob Kudsk Steensen, Berl-Berl, Installation view, Halle am Berghain, Berlin, 2021. © Timo Ohler
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Tamika Ostarek – PLS

Tamika Ostarek – PLS
Tamika Ostarek, Nofretete, 2020

Unter dem Titel PLS präsentiert die in Berlin lebende Künstlerin und Modedesignerin Tamika Ostarek ihre Arbeiten, die vorwiegend aus zerlegten Illustrationen bestehen, die zunächst dekonstruiert wurden, um anschließend die einzelnen Bildelemente wiederum anzuordnen und somit ein neues Ganzes zu schaffen. Als Quelle für ihre Motive dienen der Künstlerin insbesondere Darstellungen schwarzer Menschen, häufig Frauen, aber auch berühmte Persönlichkeiten wie Martin Luther King oder Malcolm X sowie Ikonen wie Nofretete oder Naomi Campbell. Erwartungsgemäß sind weder das Ausgangsmaterial noch die daraus resultierenden Werke willkürlich zusammengestellt. Auch wenn Ostarek sich selbst nicht primär als politische Persönlichkeit oder gar Aktivistin versteht, so sind ihre Arbeiten doch in einem politischen sowie gesellschaftlichen Diskurs zu verorten. Das Akronym PLS, welches für „Peace, Love and Sunshine“ steht, mag dabei zunächst banal, nahezu naiv klingen, doch sind es Kontext sowie Intention des Projekts keineswegs.

Tamika Ostarek – PLS
Tamika Ostarek, Harlem, 2020

Geboren und aufgewachsen in einer fränkischen Kleinstadt, hat die Künstlerin mit jamaikanisch- puertorikanischen Wurzeln schon früh persönliche Erfahrungen mit Diskriminierung und Rassismus gemacht, die sich bis heute immer wieder in den Alltag einschleichen können. In ihrem Buch „Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen – aber wissen sollten“ beschreibt die Journalistin und Podcasterin Alice Hasters die politische Aktualität von Rassismus in Deutschland anhand persönlicher Erfahrungen und wie der Rassismus im Kleinen, mit dem Rassismus im Großen zusammenhängt. Ob wir wollen oder nicht, stellt Hasters auch in einem Beitrag für den Deutschlandfunk fest, Rassismus ist in unserer Geschichte, unserer Kultur und unserer Sprache so tief verankert, dass wir gar nicht anders können, als in unserer heutigen Welt rassistische Denkmuster zu entwickeln. Als Beispiele führt die Autorin kleine Momente an, die wie „Mückenstiche“ wirken, doch in der Summe schmerzen. Rassismus, der auf den ersten Blick vielleicht harmlos wirken mag und eben doch tiefgreifende Wirkung hat. Und diese persönlichen Erfahrungen sind auch Ostarek nur zu gut bekannt. Von Situationen, in denen ungefragt die Haare angefasst werden, über Diskriminierungen in der Schule und am Arbeitsplatz, bis hin zu Beleidigungen und Bedrohungen gehören rassistische Erfahrungen zur Lebensrealität der Künstlerin. So war es die Tötung von George Floyd im Mai 2020, die darauffolgende Berichterstattung sowie die intensive Auseinandersetzung mit dieser, die im Zusammenspiel mit den persönlichen Erlebnissen den auschlaggebenden Impuls für die aktuelle Serie gab.

Tamika Ostarek – PLS
Tamika Ostarek, Martin & X, 2020

Wenngleich die zugrundeliegenden Bewegründe negative sind, sind Ostareks Arbeiten Ausdruck von Optimismus und Lebensfreude. Mal eher abstrakt, mal ganz plakativ zelebrieren die Werke schwarze Geschichte, Kultur, Schönheit und Identität. Im Fokus zumeist die Ästhetik des schwarzen Körpers, die immer wieder durch subtile Symbolik, welche oftmals erst auf den zweiten Blick sichtbar wird, ergänzt wird und dann doch die großen gesellschaftlichen Themen berührt, wie etwa in der Arbeit Martin & X. So lässt sich Ostareks Serie, angelehnt an Stuart Hall, Begründer und Hauptvertreter der Cultural Studies sowie Mitinitiator des Black Arts Movement, in den Kontext der Black Popular Culture setzen, indem ihre Werke, vom Körper über kulturelle und künstlerische Ausdrucksformen bis hin zu Narrativen und Expressivität, „black repertoire“ als immanenten Bestandteil aufweisen. Und damit trifft das Werk auf einen Zeitgeist, der sich bereits seit einigen Jahren abzeichnet und etwa von dem Kritiker, Kurator und Autor Antwaun Sargent in seinem Buch The New Black Vanguard: Photography Between Art and Fashion aufgegriffen wird. Sargent, der in seinem Buch die Arbeiten von aufstrebenden und etablierten schwarzen Fotografinnen und Fotografen präsentiert, spricht von einem systemischen Wandel sowie einer „schwarzen Renaissance in der Kunstproduktion“. Exemplarisch steht hierfür die Neuorientierung in der Fotografie, insbesondere in der Modebranche, die Ostareks Arbeiten durch die Zweckentfremdung von Illustrationen aus eben jenen Modemagazinen, wenn vielleicht auch nicht kalkuliert, dennoch indirekt beeinflussen dürften.

Tamika Ostarek – PLS
Tamika Ostarek, Naomi, 2020

Talentierte und inzwischen etablierte Künstlerinnen und Künstler wie etwa Tyler Mitchell, der mit dem Buch I Can Make You Feel Good eine flirrende Utopie schwarzen Lebens visualisiert hat und zudem mit seinem Beyoncé-Porträt im September 2018 der erste schwarze Fotograf in der damals 126-jährigen Geschichte der Vogue war, dessen Foto auf dem Cover der Zeitschrift abgebildet wurde, bilden eine neue, einflussreiche Generation, die sich für mehr Repräsentation vor und hinter der Kamera engagiert. Hierzu gehören auch, um nur einige zu nennen, Campbell Addy, Namsa Leuba, Joshua Woods, Ronan McKenzie, Ruth Ossai, David Uzochukwu, Zanele Muholi oder die in London geborene Fotografin Nadine Ijewere, die mit ihrer aktuellen Ausstellung Beautiful Disruption noch bis Anfang September eine Reihe an Arbeiten im C/O Berlin zeigt, die von der nigerianisch-jamaikanischen Herkunft ihrer Eltern geprägt sind und sich intensiv mit Themen wie Identität und Diversität auseinandersetzen. Es sind diese Ideen von Identität, Diversität und Herkunft, die eng mit schwarzen Perspektiven, Kultur und insbesondere Ästhetik verflochten sind und sich gleichermaßen in Ostareks Werken wiederfinden lassen, welche somit einen Gegenentwurf zu eurozentristischen Normen bieten und selbstbewusst ihren Platz in Kunst und Kultur beanspruchen.

Tamika Ostarek – PLS
Tamika Ostarek, Dancing Queen, 2020
Tamika Ostarek – PLS
Tamika Ostarek, Zebras, 2021
Tamika Ostarek – PLS
Tamika Ostarek, Gold on Black, 2020
Tamika Ostarek – PLS
Zweite Kollektion, 2021
Tamika Ostarek – PLS
Zweite Kollektion, 2021
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Neu Sehen

Neu Sehen
Hans Robertson (1883–1950), Der Tänzer Harald Kreutzberg, 1925, Gelatinesilberpapier, 23,4 × 17,1 cm, Städel Museum, Frankfurt am Main, Foto: Städel Museum, Frankfurt am Main

Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs brach in der Weimarer Republik (1918–1933) eine goldene Ära der Fotografie an, die von großen Innovationen des Mediums geprägt war. Zahlreiche Fotografinnen und Fotografen bedienten mit ihren Werken eine immer stärkere Nachfrage nach Bildern für Presse und Werbung oder publizierten ihre Aufnahmen in aufwendigen Fotobüchern. Ermöglicht hat diese Entwicklung die Erfindung der Kleinbildkamera in den 20er Jahren, die eine bislang nie dagewesene Bewegungsfreiheit ermöglichte und ungewöhnliche Blickwinkel in der Fotografie hervorbrachte. Diese neue Stilrichtung sowie deren Bildsprache und moderne Ästhetik wurde unter dem Begriff „Neu Sehen“ bekannt. Festgefahrene Strukturen in Bezug auf Komposition und Belichtung wurden neu gedacht und durch große Experimentierfreude kontinuierlich weiterentwickelt. Am Frankfurter Städel Museum kann vom 30. Juni bis zum 24. Oktober 2021 diese moderne Fotografie der 1920er und 30er Jahre im Rahmen der Ausstellung Neu Sehen näher betrachtet werden. Dabei spannt die Ausstellung ebenso einen Bogen in die 30er Jahre, in der die Fotografie zunehmend als Kommunikationsmittel für die politische Propaganda der Nationalsozialisten instrumentalisiert wurde. Unter den über 100 Fotografien finden sich prominente Vertreterinnen und Vertreter des Mediums wie Alfred Ehrhardt, Hans Finsler, Lotte Jacobi, Felix H. Man, Albert Renger-Patzsch, Erich Salomon, August Sander, Umbo, Paul Wolff oder Yva sowie eine Reihe kaum bekannter wie Carl Albiker, Karl Theodor Gremmler und Paul W. John. Somit gibt die Ausstellung einen fundierten Einblick in neuartige Tendenzen der Fotografie in der Zeit der Weimarer Republik und zeigt zugleich Funktion und Wirkung der einzelnen Aufnahmen.

Neu Sehen
Hans Finsler (1891–1972), Tasse, Untertasse und Teller, 1931, Silbergelatine-Abzug auf Barytpapier, 16,4 × 22,9 cm, Städel Museum, Frankfurt am Main, Eigentum des Städelschen Museums-Vereins e.V., © Nachlass Hans Finsler, Foto: Städel Museum, Frankfurt am Main
Neu Sehen
Fred Koch (1904–1947) / Folkwang-Archiv, Löwenzahn, Pusteblume, Taraxacum officinalis, 1933–1935, Silbergelatine-Abzug auf Barytpapier, 23,4 × 17,2 cm, Eigentum des Städelschen Museums-Vereins e.V., Städel Museum, Frankfurt am Main, Foto: Städel Museum
Neu Sehen
Yva (1900–1944), Reise- und Segelanzug, ca. 1932, Silbergelatine-Abzug, 23,1 × 16,6 cm, Städel Museum, Frankfurt am Main, Foto: Städel Museum, Frankfurt am Main
Neu Sehen
Friedrich Seidenstücker (1882–1966), Ohne Titel (Zoologischer Garten Berlin, zwei Zebras von hinten), 1935, Silbergelatine-Abzug auf Barytpapier, 16,3 × 12,2 cm, Eigentum des Städelschen Museums-Vereins e.V., Städel Museum, Frankfurt am Main, Foto: Städel Museum
Neu Sehen
August Sander (1867–1964), Malerehepaar (Martha und Otto Dix), 1925/26, Silbergelatine-Abzug auf Barytpapier, 18 × 18,8 cm, Eigentum des Städelschen Museums-Vereins e.V., Städel Museum, Frankfurt am Main, © Die Photographische Sammlung / Sk Stiftung Kultur – August Sander Archiv, Köln / VG Bild-Kunst, Bonn 2021
Neu Sehen
Erich Salomon (1886–1944), Lugano, Dezember 1928, 1928, Silbergelatine-Abzug auf Barytpapier, 11,7 × 16,1 cm, Städel Museum, Frankfurt am Main, gemeinsames Eigentum mit dem Städelschen Museums-Verein e.V., Foto: Städel Museum
Neu Sehen
Umbo (1902–1980), Winterlicher Wald (Grunewald, Berlin), 1935, Gelatinesilberpapier, 24,2 × 24,2 cm, Städel Museum, Frankfurt am Main, © Umbo: Phyllis Umbehr / Galerie Kicken Berlin / VG Bild-Kunst, Bonn 2020, Foto: Städel Museum, Frankfurt am Main
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Dark Matter

Dark Matter

Nach den beiden multidimensionalen audiovisuellen Raumskulpturen Skalar und Deep Web, die in der imposanten Industriehalle des Kraftwerks Berlin gezeigt wurden, gibt es nun im Rahmen von der Ausstellung Dark Matter wieder Installationen von Christopher Bauder und seinem Designstudio WHITEvoid in Berlin zu sehen. Auf 1.000 m² Ausstellungsfläche präsentiert Dark Matter einen Parallelkosmos aus raumgreifenden Lichtinstallationen in dem die Grenzen zwischen realer und digitaler Welt verschwimmen. Wenngleich die Werke bei Dark Matter, im Vergleich zu Skalar und Deep Web, kleiner dimensioniert sind, entfalten die gezeigten Objekte, der Sound sowie das Licht gemeinsam eine intensive Wirkung. Verantwortlich für den Soundtrack für die Reise durch die Dunkelheit ist Robert Henke, der auch bereits die audiovisuelle Performance von Deep Web in seine Kompositionen eingebettet hat. Insgesamt gibt es sieben Installationen zu sehen, in die es sich bisweilen verlieren lässt.

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Zaïre Space Program

Zaïre Space Program

Das international verankerte Kollektiv Moonshine hat in Zusammenarbeit mit dem kongolesischen Regisseur Nizar Saleh Mohamed und dem ebenfalls in Kinshasa beheimateten Künstler Farata einen afrofuturistischen Kurzfilm kreiert. Zaïre Space Program zeigt Farata kostümiert in Alltagssituationen der kongolesischen Hauptstadt, mit der Absicht traditionelle Kultur mit technologischen sowie utopischen Perspektiven zu verknüpfen. Der Soundtrack hierfür stammt von Bamao Yendé, dessen Single Ginseng Teil eines Mixtapes sein wird, das die Moonshine Klangwelt repräsentieren soll und unterschiedliche Genres wie Afrobeats, Electro und Funk vereint.

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Alva Noto – Hadron Prototype

Alva Noto – Hadron Prototype

Der bildende Künstler und Musiker Carsten Nicolai hat unter seinem Pseudonym Alva Noto auf dem letztjährigen A L’Arme Festival die Premiere von seiner audiovisuellen Performance Hadron Prototype gefeiert. Den aktuellen Gegebenheiten entsprechend fand das A L’Arme Festival 2020 für die Besucherinnen und Besucher im virtuellen Raum statt, die im Rahmen einer Video Edition eine kuratierte Auswahl von Acts aus den Bereichen Avantgarde-Jazz, Experimentalmusik und Kunst bekommen haben. Die Videos der einzelnen Performances sind nach wie vor auf der Homepage zu finden und es lohnt sich vorbeizuschauen. Hierzu gehört auch die Performance von Alva Noto, der mit Hadron Prototype eine minimalistische Klangkulisse geschaffen hat, die mit halluzinatorischen Visualisierungen einhergeht.

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