The Mantis Project

The Mantis Project

Bei The Mantis – zu Deutsch: Gottesanbeterin – handelt es sich um eine zwei Tonnen schwere monumentale Klangskulptur des Künstlers und Sonic Warfare-Forschers Nik Nowak. Inspiriert wurde Nowaks Arbeit von dem sogenannten „Berliner Lautsprecherkrieg“, der sich von 1961 bis 1965 an der innerdeutschen Grenze zutrug und davon geprägt war, dass sich Ost und West mittels übertrumpfenden Lautsprecheranlagen gegenseitig beschallten. Doch nicht nur in Berlin wurde Sound als Waffe eingesetzt. Nowaks Werke beschäftigen sich mit dem Phänomen der akustischen Kriegsführung und wie Klänge als Methode im Krieg fungieren können. Eine Kurzdokumentation des Filmemachers Hiroo Tanaka gibt nun einen kurzweiligen Einblick in Nowaks Schaffen.

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tamtam – eleven songs

tamtam – eleven songs
Bild: © Roman März

Sam Auinger und Hannes Strobl bilden zusammen das Künstlerduo tamtam, unter dessen Pseudonym sie in der imposanten Architektur des Berghains die Klanginstallation eleven songs kreiert haben. Eigens konzipiert für das postindustrielle Raumensemble des ehemaligen Heizkraftwerks, transformieren Auinger und Strobl die massiven Betonhallen in einen einzigartigen Resonanzraum, der die Besucherinnen und Besucher in wechselnde Klangwelten abtauchen lässt. Die Komposition dauert 50 Minuten und besteht aus elf Abschnitten, die die jeweiligen Charaktere des Raums miteinbeziehen. Die Installation kann noch bis zum zweiten August besucht werden.

tamtam – eleven songs
Bild: © Roman März
tamtam – eleven songs
Bild: © Roman März
tamtam – eleven songs
Bild: © Roman März
tamtam – eleven songs
Bild: © Roman März
tamtam – eleven songs
Bild: © Roman März
tamtam – eleven songs
Bild: © Roman März

Das Magazin Kunstleben Berlin hat mit den beiden Künstlern gesprochen und zeigt einige Impressionen der Klanginstallation.

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Robert Seidel & Nikolai von Sallwitz – MUE

Robert Seidel & Nikolai von Sallwitz – MUE

Im Rahmen des Video Mapping Festivals 2018 in Lille hat Robert Seidels Installation MUE ihr Debüt gefeiert. Mittels analogen sowie digitalen Techniken erschuf Seidel im Palais Des Beaux-Arts de Lille eine großflächige audiovisuelle Lichtinstallation, die sich im Belle Époque Stil gehaltenen Atrium in ein sich bewegendes Gemälde transformierte. Der Klangkünstler Nikolai von Sallwitz hat hierfür die passenden Soundscapes erschaffen, die fabelhaft mit Seidels Bildern harmonieren. Eine Kurzdokumentation des FACT Magazines zeigt einige Impressionen der Installation. 

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d’strict – Wave

d’strict – Wave

Die Designer des koreanischen Unternehmens d’strict bringen mittels anamorphotischer Illusionen virtuelle Wassermassen an unerwartete Orte. Im Rahmen des letzten Projekts wurde auf dem Coex Square in Seoul eine 80 Meter breite und 20 Meter hohe LED-Wand mit sich brechenden Wellen bespielt. Das Ergebnis ist ziemlich beeindruckend.

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Nonotak – Giants

Nonotak – Giants

Ende 2011 gründeten die Künstlerin Noemi Schipfer und der Architekt und Musiker Takami Nakamoto das Kunstkollektiv Nonotak Studio, unter dessen Namen sie zahlreiche Installationen und Performances kreiert haben. In diesem Jahr haben sie mit Giants eine neue audiovisuelle Installation in der brasilianischen Stadt Porto Alegre gezeigt. Mittels futuristischem Sounddesign und sich modifizierenden Lichtskulpturen schaffen Schipfer und Nakamoto den Rahmen für eine immersive Erfahrung, von der ein Video der Installation eine erste Idee vermittelt. 

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Furor – Utopia

Furor – Utopia

Basierend auf dem Album IS​-​SLOTTET haben Furor, ein Gemeinschaftsprojekt von der audiovisuellen Künstlerin Charlène Dannancier und dem Produzenten Raphaël Gaudino, einen intensiven Kurzfilm veröffentlicht. Utopia ist in drei Episoden aufgeteilt und illustriert mit bedrückenden Bildern die kompromisslose Soundästhetik des Projekts.

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