Arushi Jain – Under the Lilac Sky

Arushi Jain – Under the Lilac Sky

Die in Neu-Delhi geborene und inzwischen in New York lebende Komponistin Arushi Jain lässt auf ihrem Debütalbum Under the Lilac Sky indische klassische Musik mit modularem Sounddesign sowie ihrer Stimmen verschmelzen. Das Resultat sind stimmungsvolle Klanglandschaften, die einerseits experimentell erscheinen und gleichzeitig tief im Geist der Hindustani-Musik verwurzelt sind. Wer mehr über Arushi Jain und ihren komplexen musikalischen Ansatz erfahren möchte, dem sei das für Ableton von Nyshka Chandran geschriebene Porträt ans Herz gelegt.

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KMRU – Place: Nairobi

KMRU – Place Nairobi

Das New Yorker Label Air Texture veröffentlicht im Rahmen des Projekts place: regelmäßig Compilations, die die elektronische Klangwelt einer spezifischen Region dieser Erde einfangen sollen. Die Serie hat bis heute fünf Veröffentlichungen, die den Sound von Georgien, Kolumbien, die Niederlande, Vancouver und Ecuador widerspiegeln. Im Oktober erscheint mit Nairobi der sechste Teil des Projekts. Für die Kuration von Place: Nairobi ist der in Nairobi aufgewachsene und aktuell in Berlin lebende Produzent und Klangkünstler KMRU verantwortlich. Insgesamt wird die LP 14 Tracks beinhalten, die von Künstlerinnen und Künstler wie Coco Em, Janice, Nabalayo, Kimina oder Charles Nyiha produziert wurden. Die Erlöse des Projekts kommen zudem der NGO The Green Belt Movement zugute. Mit dem Track justfiu von 7headc0 lässt sich bereits in die Compilation hineinhören.    

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Desire Marea – Desire

Desire Marea – Desire

Mit Desire veröffentlicht Buyani Duma, auch bekannt als Desire Marea, ein Debütalbum, das sich an keinerlei Konventionen hält, sondern vielmehr durch ein experimentelles sowie mannigfaltiges Klangbild geprägt ist. Die originellen elektronischen Instrumentals lässt Desire Marea immer wieder mit intimen, mitunter beschwörenden Lyrics verschmelzen und schafft auf diese Weise einen eigenen, futuristischen Stil, der nicht an Kompromissen interessiert ist und streckenweise eine nahezu sakrale Atmosphäre offenbart.

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Joy Orbison – Still Slipping Vol. 1

Joy Orbison – Still Slipping Vol. 1

Mit dem Mixtape Still Slipping Vol. 1 veröffentlicht der in London lebende Produzent Joy Orbison seine erste LP, dessen Tracks eine intime sowie nostalgische Atmosphäre schaffen. Einerseits beeinflusst vom Lockdown, anderseits angeregt von der elektronischen UK Untergrundszene, bewegt sich der Sound der LP zwischen vertrauter Wohnzimmeratmosphäre und fidelen Club Vibes. Die von House, Garage und Techno bis hin zu Grime und Soul inspirierten Instrumentals, werden dabei immer wieder durch Vocals einer Reihe an Künstlerinnen und Künstler, die Joy Orbison für das Projekt gewinnen konnte, ergänzt. An dieser Stelle der Track better, an dem Léa Sen mitgewirkt hat.

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Danny Daze & Anthony Rother – Binary

Danny Daze & Anthony Rother – Binary

Mit Binary haben die beiden Produzenten Danny Daze und Anthony Rother eine gemeinsame EP auf dem in Moskau beheimateten Label System 108 veröffentlicht. Während auf der A-Seite der EP der Track Moscow von Danny Daze zu finden ist, welcher durch einen Remix von Etapp Kyle und Tarra ergänzt wird, hat Anthony Rother auf der B-Seite den Track Kocmoc beigesteuert, dessen Titel sich auf einen russischen Satelliten bezieht, der im Jahr 1966 im Rahmen des Dnepropetrovsker Sputnik Programms gestartet wurde.

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