Pop-Kultur Festival 2020

Pop-Kultur Festival 2020

Ende August hat die sechste Ausgabe des Pop-Kultur Festivals stattgefunden. Anders als in den Jahren zuvor, als das Festival etwa im Berghain oder in der Kulturbrauerei im Prenzlauer Berg besucht werden konnte, wurde das diesjährige Festival – situationsbedingt – komplett im digitalen Raum veranstaltet. Und es lässt sich nicht anders sagen, aus der Not wurde eine Tugend gemacht, indem ein speziell auf den digitalen Raum zugeschnittenes Programm konzipiert wurde. So gab es 36 audiovisuelle Werke, die im Rahmen des Festivals ihre Uraufführung gefeiert haben. Klar, wie Kurator Christian Morin im Deutschlandfunk korrekt erläuterte, können digitale Formate nicht das Leben ersetzen. Gleichwohl passt das Konzept und dessen Umsetzung fabelhaft zu dem aktuellen Zeitgeist und schafft zudem die Möglichkeit auch über die drei Tage des eigentlichen Festivals hinauszuwirken, da alle Arbeiten kostenfrei und dauerhaft in der Pop-Kultur Mediathek abgerufen werden können. Um den Appetit anzuregen, in das originelle sowie diverse Programm abzutauchen, an dieser Stelle der Trailer zum Pop-Kultur Festival 2020

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Sound of X

Sound of X

Im Rahmen des transnationalen Projekts Sound of X hat das Goethe-Institut in Zusammenarbeit mit lokalen Künstlerinnen und Künstlern audiovisuelle Erkundungen in unterschiedlichen Städten durchgeführt. Die entstandenen Werke machen urbane Räume sowie deren individuelle klangliche und kulturelle Charakteristik erfahrbar. So gibt es Video-Soundscapes aus Ho-Chi-Minh-Stadt, Kuala Lumpur, Manila, Medan, Sydney und weiteren internationalen Städten, die direkt auf der Projektseite des Goethe-Instituts gefunden werden können. Um einen ersten Eindruck zu gewinnen, an dieser Stelle der Trailer zu Sound of X.

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On My Mind

On My Mind

Mit On My Mind zeigen die Regisseurinnen Petra Richterová und Jennifer Galvin Impressionen der in New York verwurzelten afrikanischen Kultur. Als Ausgangspunkt der Visualisierungen dient der gleichnamige Song des Jazz-Saxophonisten Marcus Strickland, der neben weiteren afroamerikanischen Künstlern, zu denen unter anderem Schriftsteller Greg Tate, Soulmusiker Bilal, Rapper Pharoahe Monch und Tänzer Storyboard P zählen, selbst in dem Kurzfilm zu sehen ist.  

“ON MY MIND is an abstract, Afro-cosmic film, aesthetically and symbolically grounded in African culture and New York history. Composer and saxophonist Marcus Strickland’s ON MY MIND remix blends many branches of African-American music, from jazz to hip hop and soul, and beyond. In this way, Strickland’s work is both about freedom and heritage, and the film mirrors this awareness.” – Petra Richterová & Jennifer Galvin

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Vinyl Culture Bogotá

Vinyl Culture Bogotá

Nachdem sich die Vinyl Factory bereits in Städten wie Lissabon, Istanbul und Bangkok die hiesige Schallplattenkultur näher angeschaut haut, portraitiert die neuste Episode Record Shops, Labels und Künstler in der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá. Neben dem Einblick in die Szene Bogotás, hält der Kurzfilm auch die ein oder andere musikalische Entdeckung bereit. Schönes Format.

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Save Our Spaces

Save Our Spaces

Bereits Ende letzten Jahres machte die Griessmuehle mit der Kampagne Save Our Spaces und einem dazu veröffentlichten Video auf die missliche Lage des bedeutenden Kulturstandorts in Neukölln aufmerksam. Nachdem schon in den letzten Jahren im Abstand von sechs Monaten nur befristete Mietverträge abgeschlossen werden konnten, läuft der aktuelle Mietvertrag nun zum 31.01.2020 aus und der Griessmuehle in der heutigen Form droht endgültig die Schließung. Wie so oft in Berlin scheint das alleinige Ziel der Eigentümer zu sein, das Gelände möglichst profitabel weiterzuverkaufen. Da alle Versuche der Kontaktaufnahme mit dem aktuellen Eigentümer sowie eventuellen Neueigentümern bisher scheiterten, besteht momentan auch nicht die Möglichkeit, einen weiteren Verbleib zu verhandeln. Somit ist die Gefahr groß, dass mit der Griessmuehle nicht nur ein weiterer Club in Berlin die Türen schließen muss, sondern damit auch der auf dem Gelände beheimatetet Plattenladen Latitude, das Bistro CC Neukölln, das Mobile Kino sowie ein renommierter Freiraum für Kunst und Kultur vor dem endgültigen Aus stehen. Detaillierte Infos zu der Situation gibt es direkt auf der Kampagnenseite Save Our Spaces, in einem Artikel der Groove oder auch im Tagesspiegel. Wer die Griessmuehle unterstützen möchte, kann sich an einer Petition beteiligen.

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The Rise of Listening Bars

The Rise of Listening Bars

In dem Feature The Rise Of Listening Bars beschäftigt sich der Resident Advisor mit einem relativ neuen Phänomen in europäischen Großstädten. Inspiriert von japanischen Restaurants und Bars in denen Audiophile zusammenkommen, um gemeinsam musikalische Erlebnisse zu teilen, entwickelten sich in den letzten Jahren ebenso in Europa sogenannte Listening Bars. Neben einem passenden Ambiente soll insbesondere mittels des optimalen Equipments ein außergewöhnliches Hörerlebnis geboten werden. Die neuste Episode porträtiert mit Curtis und Nica zwei Listening Bars in Barcelona.

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Deutschland im Jahre 2019

Deutschland im Jahre 2019
© Ute Mahler & Werner Mahler / Ostkreuz

Kurz nach dem Mauerfall, im Frühjahr 1990, gründeten sieben Fotografinnen und Fotografen die Agentur Ostkreuz. Unter den Fotografinnen und Fotografen waren einige der bedeutendsten Zeitzeugen Ostdeutschlands, die in fabelhaften Fotografien das Leben in der DDR dokumentiert haben. Heute gilt Ostkreuz als eine der wichtigsten und bekanntesten Fotoagenturen Europas. 30 Jahre nach dem Fall der Mauer reisten die 22 Fotografinnen und Fotografen, die heute der Agentur angehören, durch das wiedervereinigte Deutschland und nahmen eine persönliche Bestandsaufnahme der Bundesrepublik auf. Arte hat die Bilder dieser Reisen in 22 Episoden aufbereitet und zeigt die Fotografinnen und Fotografen, wie es im Prolog heißt, als kompromisslose Beobachter der Strukturen der deutschen Gesellschaft, die einen scharfen und ehrlichen Blick auf ihre Heimat werfen. Am 18. November findet im Babylon Mitte die Kinopremiere statt, wobei es eine Einführung und Diskussionen mit dem Regisseur Paul Ouazan sowie den anwesenden Ostkreuz Fotografinnen und Fotografen geben wird. Alle 22 Episoden stehen ebenso in der arte Mediathek zur Verfügung. An dieser Stelle der Prolog zur Einstimmung.

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