CTM Festival 2019

CTM Festival 2019

Vom 25. Januar bis zum 3. Februar steht das diesjährige CTM Festival an und das Programm hat es zum wiederholten Male in sich. Was mich in diesem Jahr ganz besonders freut, sind die zahlreichen Künstlerinnen und Künstler vom afrikanischen Kontinent, deren originelle und progressive elektronische Musik noch immer nicht den Stellenwert im alltäglichen Clubbetrieb hat, den sie allemal verdient hätte. Mit dabei sind unter anderem Sho Madjozi und Phatstoki aus Südafrika, Gafacci und Bryte aus Ghana sowie Slikback aus Kenia. So ist die Vorfreude groß, am Samstag die Through My Speakers x Floorgasm Party in der Griessmuehle mitzunehmen, wo neben einigen soeben genannten auch Sarah Farina, Juliana Huxtable, Wallis und LSDXOXO spielen werden.

CTM Festival 2019

Selbstverständlich bietet die 20. Jubiläumsausgabe des CTM Festivals unter dem Titel Persistence eine Reihe an weiteren Highlights. Die nächtlichen Clubveranstaltungen werden durch Konzerte, Performances, Ausstellungen, Diskussionen, Künstlergespräche und Vorträge ergänzt. In der Halle am Berghain zeigt der Sonic Warfare-Forscher Nik Nowak mit The Mantis eine zwei Tonnen schwere monumentale Klangskulptur und offenbart damit eine Idee vom Klangkrieg. Mit der Installation Raster.Labor in der Neuen Gesellschaft für bildende Kunst schaffen Byetone + Mieko Suzuki, Dasha Rush, Frank Bretschneider, Grischa Lichtenberger und Robert Lippok anhand identischer Hardware-Konstellation eine Symphonie aus Sound, Licht und Bewegung. Im Kunstraum Kreuzberg / Bethanien setzen sich Künstlerinnen und Künstler in der Ausstellung Persisting Realities mit dem diesjährigen CTM Titel auseinander sowie es Performances und Vorstellungen von Linn da Quebrada, A Tribe Called Red, 700 Bliss, AJA, John Bence, Gazelle Twin, Kikelomo, Miss Djax und HVL geben wird, um nur eine kleine Auswahl zu nennen.

CTM Festival 2019

Das gesamte Programm sowie weitere Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen, Künstlerinnen und Künstlern finden sich direkt auf der Seite des CTM Festivals 2019.

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Apparat – LP5

Apparat – LP5

Nach seinem letzten Soloalbum Krieg und Frieden, welches im Jahr 2013 veröffentlicht wurde, erscheint mit LP5 im März dieses Jahres nun wieder ein eigenständiges Projekt des elektronischen Virtuosen Apparat. Das Video zur ersten Single Dawan vermittelt einen ersten Eindruck, wohin die musikalische Reise gehen könnte. Vermutlich auch durch die gemeinsame Arbeit mit Modeselektor – mit denen Apparat das Trio Moderat bildet – inspiriert, schafft Dawan eine ergriffene und doch minimale Soundästhetik, die auf das Wesentliche reduziert wird. Das Album erscheint am 22. März auf Mute Records.

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Hiroo Tanaka – Berlin Atonal Review

Hiroo Tanaka – Berlin Atonal Review

Der japanische Filmemacher Hiroo Tanaka wirft mit einer kurzen Dokumentation einen Blick zurück auf das letztjährige Berlin Atonal Festival. Auch im Jahr 2018 tummelte sich die musikalische Avantgarde im Kraftwerk Berlin sowie eine Reihe an Installationen zu bestaunen waren. Tanaka zeigt einige Impressionen aus dem letzten Jahr und lässt unter anderem mit DJ Marcelle, Peder Mannerfelt, Pär Grindvik, Regis und Hiro Kone einige der teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler zu Wort kommen. Wer Berlin Atonal 2019 besuchen möchte, muss sich noch bis Ende August gedulden.

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Set zum Freitag #57 – Redshape

Im November feierte der Frankfurter Club Tanzhaus West sein 15-jähriges Bestehen. Seit der Gründung im Jahr 2003 hat die ehemalige Druckfarbenfabrik allerlei Partys im Zeichen der elektronischen Musik gesehen und Kultur sowie Gegenkultur einen Raum geboten. Selbstverständlich wollte sich das Tanzhaus auch zum Geburtstag nicht lumpen lassen und hat zahlreiche Künstler aufgeboten, von denen einige das Tanzhaus bereits eine ganze Weile lang begleiten. So spielte unter anderem auch Redshape ein geladenes Live Set, welches fabelhaft die Soundästhetik des Berliner DJs und Produzenten widerspiegelt.

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Ibibio Sound Machine – Doko Mien

Ibibio Sound Machine – Doko Mien

Westafrikanische Disco und Funk Musik kombiniert mit Elementen aus Post-Punk und Electro ergibt den hybriden Sound der Ibibio Sound Machine, welcher auf dem kommenden Album Doko Mien zu hören sein wird. Spielerich vereinen die nigerianische Sängerin Eno Williams und der ghanaische Gitarrist Alfred Kari Bannerman unterschiedlichste musikalische Epochen und Einflüsse und kreieren auch mithilfe elektronischer Drums und Synths Musik für Tanzflächen. Der Titeltrack des Albums Doko Mien – aus dem Ibibio übersetzt „tell me“ – gibt einen ersten Vorgeschmack auf das am 22. März erscheinende Album.

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Christian Reister – Rauschen

Christian Reister – Rauschen

Seit 2011 hält der Fotograf Christian Reister Berliner Nächte in monochromen Momentaufnahmen fest. Die fortlaufende Serie Berlin|Night offenbart das Eigenleben der Hauptstadt nach Anbruch der Dunkelheit und dokumentiert in körnigen, rauen, nicht selten verschwommenen Bildern die unkonventionelle Atmosphäre des Berliner Nachtlebens. Bereits 2015 veröffentlichte Christian Reister den aus der Serie hervorgegangen Bildband Alle Katzen Grau. Nun erschien mit Berlin Nights ein weiterer Bildband, der Fotografien aus den letzten zehn Jahren umfasst. Einen ersten Einblick in Christian Reisters Berliner Bildwelten gibt der Fotofilm Rauschen, der ebenfalls aus der Serie Berlin|Night resultierte.

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