Im November feierte der Frankfurter Club Tanzhaus West sein 15-jähriges Bestehen. Seit der Gründung im Jahr 2003 hat die ehemalige Druckfarbenfabrik allerlei Partys im Zeichen der elektronischen Musik gesehen und Kultur sowie Gegenkultur einen Raum geboten. Selbstverständlich wollte sich das Tanzhaus auch zum Geburtstag nicht lumpen lassen und hat zahlreiche Künstler aufgeboten, von denen einige das Tanzhaus bereits eine ganze Weile lang begleiten. So spielte unter anderem auch Redshape ein geladenes Live Set, welches fabelhaft die Soundästhetik des Berliner DJs und Produzenten widerspiegelt.
Ibibio Sound Machine – Doko Mien

Westafrikanische Disco und Funk Musik kombiniert mit Elementen aus Post-Punk und Electro ergibt den hybriden Sound der Ibibio Sound Machine, welcher auf dem kommenden Album Doko Mien zu hören sein wird. Spielerich vereinen die nigerianische Sängerin Eno Williams und der ghanaische Gitarrist Alfred Kari Bannerman unterschiedlichste musikalische Epochen und Einflüsse und kreieren auch mithilfe elektronischer Drums und Synths Musik für Tanzflächen. Der Titeltrack des Albums Doko Mien – aus dem Ibibio übersetzt „tell me“ – gibt einen ersten Vorgeschmack auf das am 22. März erscheinende Album.
Christian Reister – Rauschen

Seit 2011 hält der Fotograf Christian Reister Berliner Nächte in monochromen Momentaufnahmen fest. Die fortlaufende Serie Berlin|Night offenbart das Eigenleben der Hauptstadt nach Anbruch der Dunkelheit und dokumentiert in körnigen, rauen, nicht selten verschwommenen Bildern die unkonventionelle Atmosphäre des Berliner Nachtlebens. Bereits 2015 veröffentlichte Christian Reister den aus der Serie hervorgegangen Bildband Alle Katzen Grau. Nun erschien mit Berlin Nights ein weiterer Bildband, der Fotografien aus den letzten zehn Jahren umfasst. Einen ersten Einblick in Christian Reisters Berliner Bildwelten gibt der Fotofilm Rauschen, der ebenfalls aus der Serie Berlin|Night resultierte.
Varg – Against the Clock

Der aus Stockholm stammende Produzent Varg hat das FACT Magazine in sein Studio eingeladen, um im Rahmen der Against the Clock Serie eine zehnminütige Studiosession aufzunehmen. Wie von Varg gewohnt, kreiert er in den zehn Minuten mithilfe eines Moogs, einer 808, Samples von seinem iPhone, einige Effekten und Ableton einen tief atmosphärischen Technotrack. Ziemlich beeindruckend das Ganze.
Set zum Freitag #56 – Tale Of Us
Der dreizehnte Mix für die Afterlife Voyage Reihe kommt von den Labelgründern persönlich und hat es in sich. Über zwei Stunden spielen Tale Of Us aus ihrem Sortiment an tiefen, hypnotischen Technotracks, deren unverwechselbare Soundlandschaften uns unweigerlich auf die Reise schicken.
Dinamarca – Onizuka

Der schwedische Produzent Dinamarca veröffentlichte mit Onizuka auf seiner letzten EP Emotional Dance Music einen wunderbar melancholischen, verträumten Track, der sich vortrefflich in die ersten Regentage des neuen Jahres einfügt.
Jesús León – Vida

José de Jesús “Chucho” León Hernández treibt sich regelmäßig im Nachtleben von Mexico City herum und hält seine Erlebnisse dabei fotografisch fest. Das Resultat sind wilde, kaputte, erotische sowie pulsierende Momentaufnahme der Kreaturen der Nacht einer mexikanischen Millionenmetropole. Nur dadurch, dass Jesús León selbst seit über 20 Jahren Teil des dokumentierten Milieus ist, konnten die intimen Einblicke in den Exzess festgehalten werden. Der gerade in der Edition Patrick Frey erschiene Bildband Vida ist somit auch seine persönliche Sicht auf die Untergrundszene Mexico Citys. Eine Szene, die geprägt ist von Lust, Grenzüberschreitungen, Schattenseiten, Schonungslosigkeit, Gauner, Stricher, Dämonen, Gewalt, Drogen, Musik und Sex. Diese Phänomene hält Jesús León explizit fest und deren Inszenierung schafft die Ästhetik seiner Fotografien.







