AFTER — LIFE

Nydia Lilian – AFTER – LIFE

Unter dem Begriff Anthropozän wird eine geochronologische Epoche verstanden, in der der Mensch zu einem der wichtigsten Einflussfaktoren auf die biologischen, geologischen und atmosphärischen Prozesse auf der Erde geworden ist. Sieben Milliarden Menschen legen Monokulturen an, begradigen Flüsse, zerstören Wälder, verschmutzen Meere, nehmen Artensterben in Kauf. In der Bildserie AFTER — LIFE zeigt uns die Fotografin Nydia Lilian wie das Resultat aussehen könnte. Erschreckend schön.

Nydia Lilian – AFTER – LIFE

Nydia Lilian – AFTER – LIFE

Nydia Lilian – AFTER – LIFE

Nydia Lilian – AFTER – LIFE

Nydia Lilian – AFTER – LIFE

Nydia Lilian – AFTER – LIFE

Nydia Lilian – AFTER – LIFE

Nydia Lilian – AFTER – LIFE

Nydia Lilian – AFTER – LIFE

Nydia Lilian – AFTER – LIFE

Nydia Lilian – AFTER – LIFE

Nydia Lilian – AFTER – LIFE

(Bilder: Nydia LilianCC BY-NC-ND 4.0)

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J Colleran – O + SOH

J Colleran - O + SOH

J Colleran, auch bekannt als MMOTHS, eröffnet mit dem Track O + SOH ein neues musikalisches Kapitel. Dabei verzichtet J Colleran allerdings auch unter seinem neuen Synonym nicht auf das charakteristische weiße Rauschen, welches bereits auf seinem Debütalbum Luneworks nur zu gerne die dichte Atmosphäre der Stücke prägte. Und eine dichte Atmosphäre lässt sich auch in O + SOH wiederfinden. Zu den fabelhaften Bildern von Nic Hamilton entfaltet sich eine cineastische Klanglandschaft, die die Neugierde auf J Collerans neue künstlerische Ansätze weckt. Die LP folgt im Sommer dieses Jahres.

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Hexadome

ISM Hexadome - Martin-Gropius-Bau

Am 29. März startet im Martin-Gropius-Bau mit dem ISM Hexadome eine immersive audiovisuelle Installation, die zum Ziel hat, Technologie, Klang und Performance zu vereinen. Dies sei nicht weniger als der erste Schritt, Museumserfahrung neu zu definieren. Die visuelle Architektur des Hexadomes stammt von der Pfadfinderei, die ihres Zeichens für „first class digital shit“ steht. Verantwortlich für die Klangkonfiguration zeigt sich ZKM | Institute for Music and Acoustics. Insgesamt wird es neun audiovisuelle Performances internationaler Künstler geben. Hierzu zählen auch Peter van Hoesen, Brian Eno, Thom Yorke und Ben Frost. Der Kartenvorverkauf startet am 20. Februar. Die Installation kann vom 29. März bis zum 22. April im Martin-Gropius-Bau besucht werden.

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Molécule – Âriâ

Molécule - Âriâ

Nach dem verstörenden Video Violence gibt es mit Âriâ die nächste Videoauskloppung aus Molécules kommenden Album -22.7°C. Wie schon zu Violence schaffen arktische Bilder den visuellen Rahmen für den atmosphärischen Track. Neben den Bildern versteht es der französische Produzent auch die Klanglandschaft der Arktis für sich zu nutzen. Das tiefe Sound Design wird mit stimmigen Field Recording Aufnahmen abgerundet. Die bereits veröffentlichten Stücke wecken Neugierde auf das am 16. Februar erscheinende Album.

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Gustav Willeit – BIALA

Gustav Willeit – BIALA

Seitdem ich mal vor Andreas Gurskys großformatiger Aufnahme Paris-Montparnasse (1993, 180 x 350 cm) stand, habe ich ein Faible für Fassaden. Das Foto zeigt einen anonymen, mehrstöckigen Wohnblock im Pariser Quartier de Montparnasse und steht symbolisch für postindustrielle Metropolregionen. Die kalte und distanzierte Komposition des Künstlers vermittelt die Isolation und Trostlosigkeit, die Millionenstädte schnell mit sich bringen können. Analog hierzu kann Gustav Willeits Serie BIALA betrachtet werden. Der Fotograf zeigt einsame Menschen in der streng geometrischen Architektur der Großstadt. Sind die Gebäude eigentlich für die Bewohner geschaffen, wirken sie in Willeits Bildern doch fehl am Platz.

Gustav Willeit – BIALA

Gustav Willeit – BIALA

Gustav Willeit – BIALA

Gustav Willeit – BIALA

(Bilder: Gustav WilleitCC BY-NC-ND 4.0)

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