Christine Ott – Éclats

Christine Ott – Éclats

Zwei Jahre nach dem Album Time to Die veröffentlicht die französische Komponistin Christine Ott mit ihrem fünften Album Éclats zwölf fabelhafte, emotionale Klavierwerke. Auf Éclats entfalten sich melancholische, gleichwohl hoffnungsvolle Stücke, die allein auf dem Piano beruhen und über einem längeren Zeitraum entstanden sind. Das Resultat sind vielfältige Kompositionen, die nun auf einem Album zusammengeführt wurden und das originelle Schaffen der Komponistin ein weiters Mal offenbaren.

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Yann Novak – The Voice of Theseus

Yann Novak – The Voice of Theseus

Das Schiff des Theseus ist ein philosophisches Paradoxon, das bereits in der Antike aufgezeigt wurde. Es berührt die Frage, ob ein Gegenstand seine Identität verliert, wenn viele oder gar alle seiner Einzelteile nacheinander ausgetauscht werden. Handelt es sich noch um das gleiche Schiff, wenn das Schiff Stück für Stück repariert wird und dabei nach und nach alle Originalteile durch neue Teile ersetzt werden? Diese Frage und weitergehende Fragen nach der sinnlichen Wahrnehmung haben Yann Novak zu seinem Album The Voice of Theseus inspiriert. Das musikalische Resultat sind sinnliche Töne, die sich – ähnlich wie das Schiff des Theseus – peu à peu modifizieren und Arrangements, die erst zerlegt und dann wieder aufgebaut werden. Komplexe Ideen für einfache, schöne Musik.

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Set zum Freitag #308 – XEXA

Set zum Freitag #308 – XEXA
Bild: © Heloisa Vecchio

Die Produzentin und Klangkünstlerin XEXA hat für einen Shape Mix auf NTS Radio über eine Stunde originelle sowie emotionale Klänge versiert ineinander verschmelzen lassen. Der musikalische Ansatz von XEXA ist dabei fabelhaft mit Shape im Einklang zu bringen. Bei Shape handelt es sich um eine europäische Plattform für innovative Musik und Kunst, die künstlerorientiert agiert und außergewöhnliche Nachwuchstalente zusammenbringt sowie die Kulturlandschaft durch Festivals und Workshops bereichert, ohne sich dabei von Genregrenzen oder sonstigen kreativen Limitierungen einschränken zu lassen. Im Fokus steht Ästhetik, Kunst und Kreativität, wie auch im Set von XEXA.

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Sarah Davachi – Long Gradus

Sarah Davachi – Long Gradus
Bild: © Miracle Killy

Letzte Woche ist mit Long Gradus ein neues Werk der Komponistin Sarah Davachi erschienen. Sarah Davachi ist bekannt für ihren minimalistischen Ansatz, der mittels traditioneller Instrumente sowie elektronischer Tongestaltung tiefe, mystische Atmosphären schafft. Long Gradus nun ist in einer engen Kooperation mit dem in Montréal ansässigen Streichquartett Quatuor Bozzini entstanden. Das Stück kann im Quartettformat für jede Besetzung arrangiert werden, die seine Intonation einigermaßen präzise verändern kann, so dass der Austausch des Streichquartetts durch andere Instrumente, sowohl akustische als auch elektronische, durchaus akzeptabel oder gar erwünscht ist. So sind auf der LP auch unterschiedliche Aufnahmen mit unterschiedlichen Instrumentationen zu hören.

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blackbody_radiation – Ultra-Materials

blackbody_radiation – Ultra-Materials

Mit Ultra​-​Materials hat Andrew Black, auch unter seinem Pseudonym blackbody_radiation bekannt, sein Debütalbum auf Faitiche veröffentlicht. Auf Ultra-Materials sind sieben Tracks zu hören, die mittels minimalistischen Arrangements und sensiblen Klangmodulationen abstrakte Soundscapes schaffen, die ihre Wirkung keineswegs verfehlen.    

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Andreas Gerth & Carl Oesterhelt – Music for Unknown Rituals

Andreas Gerth & Carl Oesterhelt – Music for Unknown Rituals

Mit Music for Unknown Rituals veröffentlichen Andreas Gerth und Carl Oesterhelt ihr zweites Album. Wie bereits ihr erstes Album – The Aporias of Futurism – weisen auch die Stücke auf Music for Unknown Rituals eine mystische, mitunter obskure Atmosphäre auf. Das Fundament bilden dabei komplexe Rhythmen, die durch subtile melodische Verflechtungen ergänzt werden und im Zusammenspiel peu à peu einen hypnotischen, rituellen Charakter entfalten.

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